Laut einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) seien in 2008 nur 15.300 High-Tech-Unternehmen in den Branchen IuK, Chemie- und Biotechnologie in Deutschland gegründet worden, berichtet die Computerwoche am 14.07.2009. Für 2009 erwartet man aufgrund der wirtschaftlichen Lage einen weiteren Rückgang.
Woran liegt’s? Einerseits sicherlich am krisengeschüttelten Wirtschaftsklima. Andererseits hat es wohl auch andere, sozio-ökonomische Gründe. So hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unter dem Titel “Neue Handlungspotenziale zur Erhöhung von Zahl und Qualität nachhaltiger Unternehmensgründungen in Deutschland” die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die nach Aussage von förderland “dem Gründergeist in Deutschland frischen Schwung” verleihen soll. Das BMWI führt Existenzängste und Risikoarmut als Hauptgründe gegen eine Unternehmensgründung an und will mit kreativen Ideen das Thema Unternehmertum nachhaltig in der Gesellschaft verankern. Diese Ideen können hier abgerufen werden.
Bedenklich ist die diese Lage deswegen, weil gerade in Krisenzeiten die Karten in den Branchen und bei Zukunftstechnologien neu gemischt werden und Start-Ups die Chance haben, sich mit ihrer Geschäftsidee am Markt zu etablieren. Wer noch etwas Mut braucht, dem sei folgender Artikel des Handelsblatt ans Herz gelegt: “In der Krise beweist sich der wahre Entrepreneur” .
Gerade in Hochschulen entstehen immer wieder neue Ideen und Forschungsergebnisse, die sich für eine Unternehmensgründung eignen. Die TU Braunschweig und FH Braunschweig/Wolfenbüttel bieten mit den Inkubatoren eine gute Ausgangsbasis, um die ersten Ideen in ein ausgereiftes Geschäftsmodell weiter zu entwickeln. Darüber hinaus gibt auch über den Bund und das Land Niedersachsen interessante Fördermöglichkeiten, die den Start in die Selbstständigkeit auch finanziell erleichtern können – sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihre Ideen.