Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurship vereinbart Kooperation mit kalifornischer Universität
Von Stephanie Peißker – Braunschweiger Zeitung vom 29.08.2009
WOLFENBÜTTEL.”Wir wollen mit der State University in San Diego eine Kooperation eingehen”, sagt Professor Reza Asghari. Er ist der Leiter des Stiftungslehrstuhls für Entrepreneurship an der Technischen Universität (TU) Braunschweig und der Fachhochschule (FH) Braunschweig/Wolfenbüttel.

Vereinbarten den Austausch: Alex DeNoble von der San Diego State University und Reza Asghari, Leiter des Instituts für Entrepreneurship an der TU Braunschweig und der FH Braunschweig/Wolfenbüttel.
Zunächst soll ein Dozentenaustausch stattfinden, später sollen auch Studierende aus Wolfenbüttel in San Diego studieren und Studierende aus San Diego nach Wolfenbüttel kommen. Die Kooperation soll Anfang Oktober in den USA unterzeichnet werden.
Dann reist Asghari mit einer Delegation in die Vereinigten Staaten. Die Gruppe wird auch in Los Angeles Station machen. Die dortige Universität sei ebenfalls an einer Kooperation interessiert.
Gerade ist Asghari von einer einwöchigen Studienreise aus den USA zurückgekehrt. “Mutige Unternehmer sind entscheidende Voraussetzung für ökonomisches Wachstum und Wohlstand”, so Asghari. Ein Unternehmen in den USA zu gründen und aufzubauen, sei tief in der Kultur verankert. Gerade in Kalifornien mit der Talentschmiede Silicon Valley gebe es einen sehr starken Unternehmensgründer-Geist, viele Ideen und eine ausgeprägte Unterstützerszene von Venture-Kapitalgebern. “Angehende Unternehmer können daher auf sehr viel Unterstützung bauen. Hier können wir viel vom Austausch mit den Amerikanern lernen”, so Asghari.
Die amerikanischen Hochschulen hätten viel zu bieten. Die Unterstützung für beginnende Entrepreneure fange in den USA bereits sehr früh an. Über eine Million Dollar Venture Kapital habe beispielsweise der Entrepreneurs-Student-Club an der UCLA School auf Management an Kapital, um sie für innovative Gründungen zur Verfügung zu stellen.
Selbstständigkeit ermögliche Unabhängigkeit in den Entscheidungen. Deshalb seien die studentischen Vorstände in der Vergabe der Mittel völlig unabhängig. “Studierende lernen frühzeitig die Denkweise von Inverstoren kennen”, meint Asghari. Die Ausbildung der angehenden Unternehmer sei dabei sehr exklusiv und verknüpfe die Theorie eng mit der Praxis. “Unternehmertum kann man nicht ausschließlich theoretisch vermitteln, man muss es experimentell erfahren”, so Asghari, dessen Lehrangebote im Wintersemester diesen experimentellen Ansatz Rechnung tragen werden.






















