Engagierte Studierende, Absolventen und Hochschulangehörige von TU Braunschweig, Ostfalia und HBK trafen sich am vergangenen Donnerstag (18.11.2010), um die Idee eines gemeinsamen, studentischen Entrepreneurs Club zu konzipieren.
Zur Veranstaltung geladen hatte Herr Prof. Dr. Reza Asghari, Leiter des gemeinsamen Entrepreneurship Centers von TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule. Gastgeber war Herr Prof. Gerhard Glatzel am Institut für Transportation Design der HBK Braunschweig. Nach seiner Begrüßung und einem einleitenden Vortrag von Asghari ging die Veranstaltung über in ein „Brainstorming“, bei dem kreative Ideen für die Konzeption des Clubs gesammelt und diskutiert wurden.
Bereits in einer ersten Vorstellungsrunde offenbarte sich das Potenzial des Entrepreneurs Clubs. Die Interessierten kamen aus den unterschiedlichsten Fakultäten, von Informatik über Maschinenbau, Sportmanagement und Jura bis hin zu den verschiedenen Richtungen des Kreativbereichs.

Erfreulich viel Andrang: Auftaktveranstaltung des Entrepreneurs Clubs sorgt für Aufmerksamkeit
„Ich habe so viele gute Ideen, weiß aber nicht, wie ich die umsetzen und auf den Markt bringen soll. Deshalb erhoffe ich mir vom Entrepreneurs Club den Kontakt zu Leuten aus verschiedenen Bereichen, die mir Tipps geben und vielleicht sogar bei der Umsetzung helfen können“, so eine der Gründungsinteressierten. Ein Schmelztiegel für innovative Ideen soll der Club also werden.
Einem anderen Interessenten sei es wichtig durch den Club Kontakte zu knüpfen. Auch möchte er ein entrepreneuriales Verständnis aufbauen, fügt er hinzu. Dies soll im Club zum Beispiel durch Vorträge von Gast-Dozenten oder spezielle Workshops umgesetzt werden, so die Ideen während der Diskussion.
Der Club sollte aber nicht nur den Mitgliedern helfen, ihre Ideen umzusetzen, sondern auch dazu beitragen, den Unternehmergeist unter den anderen Studierenden zu verbreiten, so die einhellige Meinung. Er soll daher auch Anlaufpunkt für Studierende werden, die erst mal unverbindlich mit dem Thema Entrepreneurship in Kontakt kommen wollen.
In den USA ist das Konzept des studentischen Entrepreneurs Club bereits vielerorts erfolgreich umgesetzt. Mit Club-Kapital von bis zu 1 Mio. Dollar können dort durch die Clubs auch große Projekte finanziert werden. So hohe Ziele müsse man sich ja nicht gleich setzen, aber „man kann zumindest soweit kommen, dass man Unternehmen in der Seed-Phase unter die Arme greifen kann“, so einer der Anwesenden.
„Der Entrepreneurs Club soll das unternehmerische Denken und Handeln in der Studierendenschaft stärken. Wir erhoffen uns die Entstehung und Umsetzung vieler interessanter Projekte im Club. Dadurch wird wissenschaftliches Know-How aus den Hochschulen in die Wirtschaft transportiert, was wiederum die Region stärkt“, so Asghari. Er und sein Team des Entrepreneurship Centers werden dem Club in der Zukunft mit Rat und Tat zur Seite stehen, versichert der Professor.






















