Aktuelles: Alle Plätze der Spring School 2012 vergeben!

Es sind bereits alle Plätze der Entrepreneurship Spring School 2012 vergeben. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie gerne unsere weiteren Veranstaltungen z.B. Experimental Entrepreneursh...
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Monthly Archive for März 2011

Wissenschaftsministerin Wanka zu Besuch im Entrepreneurship Center

Zum Wochenende noch ein Schnappschuß zum Besuch von der niedersächsischen Wissenschaftsministerin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka bei uns im Entrepreneurship Center, welches Sie gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg unlängst besuchte.. Frau Wanka nutzte die Zeit bei uns, um sich über Aufgaben und Leistungen des Centers zu informieren.

Von links: Vizepräsident Volker Küch, Frank Oesterhelweg MdL, Vizepräsidentin Prof. Rosemarie Karger, Dekan Prof. Pierson, Wissenschaftsministerin Frau Prof. Wanka, Prof. Reza Asghari und Jörg Saathoff (Leiter TT TU BS).

Begrüßt wurde Frau Prof. Wanka von den beiden Vizepräsidenten der Ostfalia, Frau Prof. Karger und Herrn Küch. Prof. Dr. Asghari nutzte die Gelegenheit, dsa Konzept zur Gründerhochschule der Ostfalia, an welchem wir gerade intensiv im Rahmen von EXIST IV arbeiten, vorzustellen.

Rückblick – Entrepreneurship Spring School 2011

Während der Spring School lernen Studierende von Ostfalia HaW und TU Braunschweig interdisziplinär die wichtigsten Grundlagen für die Unternehmensgründung. In der einwöchigen Blockveranstaltung werden die Inhalte kompakt und praxisorientiert von Professoren beider Hochschulen und Dozenten aus der Wirtschaft vermittelt. Viele Best Practice-Beispiele erfolgreicher Gründer aus den Hochschulen runden das Seminarangebot ab und geben einen Einblick in die unternehmerische Praxis.

Die Leidenschaft des Skaters – Titus Dittmann erzählte in der Ostfalia wie er eine Modemarke etablierte

Presserückschau zum letzten Entrepreneurs Talk in unserer Ideenküche – Guter Artikel zu einer richtig guten Veranstaltung! Ich denke, es hat allen Beiteiligten richtig viel Spass gemacht – und was gebracht.

Von Kai-Uwe Ruf

WOLFENBÜTTEL. Titus Dittmann sieht überhaupt nicht aus wie ein Unternehmer, als er den proppenvollen Raum in der Ostfalia-Hochschule betritt. Der 62-Jährige trägt ein graues Kopftuch, ein rotes T-Shirt und ausgewaschene Jeans. Er lacht, fährt sich mit den Hand über die Nase, lacht wieder, trinkt einen Schluck Wasser und lacht erneut.

Professor Reza Asghari hat den Münsteraner eingeladen, damit er erzählt, wie er den Weg vom Skateboarder zum erfolgreichen Unternehmer und Eigentümer einer Skateboard-Modemarke geschafft hat.

Dittmann versucht es chronologisch. Er erzählt von den frühen achtziger Jahren, als er seinen Job als Lehrer aufgab und begann, Skateboard-Artikel aus Amerika nach Deutschland zu bringen und vor Universitäten zu verkaufen. Ärger habe er damals in der Schule gehabt, ein Disziplinarverfahren sei anhängig gewesen. Und die Zukunftsaussichten in der Skateboard-Branche waren schlecht.

Trotzdem machte Titus Dittmann offenbar einige Dinge richtig. Er hatte eine Marktlücke gefunden, und er folgte seiner Leidenschaft. “Ich kann das nur empfehlen. Sonst wirst du ein unzufriedener Mensch”, sagt er an die vielen Studenten im Raum gewandt. Außerdem sei er glaubwürdig gewesen: Ein Skater aus der Szene, der etwas für die Szene tut. “Deshalb haben die Leute bei mir gekauft.”

Dann beginnt er wieder zu lachen. Er berichtet davon, wie seine Firma rasend schnell wuchs, weil außer ihm niemand die Nachfrage nach Skater-Utensilien befriedigte. Aktiengesellschaft, Holding und GmbH sei sein Unternehmen gewesen. Bis zu 100 Millionen Euro Umsatz habe es erzielt. In Krisen habe die Pleite gedroht. Dittmann erzählt vom Druck der Banken. Und davon, wie er sich davon befreit habe, indem er sich und den Bankern, mit denen er verhandelte, sagte, dass das alles nicht wichtig sei. “Man muss an sich glauben”, sagt er, und “die Motivation kommt aus dem Ziel heraus.”

Dittmanns Motivation gehört zurzeit offenbar seinen Afganistan-Projekten. Dort will er die Jugendlichen vom Skaten begeistern. “Skate or die”, steht auf einem Faltblatt, das er verteilt: “Skate oder sterbe”. Zu sehen sind darauf fröhliche afganische Kinder, die Skateboard fahren und grimmig schauende Kinder, die Krieg spielen. “Kinder, die skaten, schießen nicht”, steht noch auf dem Faltblatt.

Darüber, wie groß die Chancen für sein Projekt sind, verliert er kein Wort. Statt dessen sagt er: “Man kann auch mit Skateboarden ne coole, harte Sau werden, ohne Kalaschnikow.”

Quelle: Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel: 11. Maerz 2011, Wolfenbüttel Lokales, Seite 35

Junge Berufsschüler der Carl-Gotthard-Langhans-Schule spontan im Entrepreneurship Center der Ostfalia

In diesen Tagen macht eine Klasse Kaufmännischer Assistent/innen für Wirtschaftsinformatik einen Workshop an der Fakultät Informatik an der Ostfalia. Heute nutzten die jungen Nachwuchs-ITler ganz spontan auch die Gelegenheit das Entrepreneurship Center an der Ostfalia einmal kennen zu lernen. Um 10:00 Uhr stand Kevin bei uns in der Tür und fünf Minuten später war unsere Ideenküche proppenvoll.

Schon während der Berufsausbildung nicht nur über die Ostfalia, sondern auch für Selbständigkeit interessiert: Berufsschüler von der CGLS in Wolfenbüttel

Schon während der Berufsausbildung nicht nur über die Ostfalia, sondern auch für Selbständigkeit interessiert: Berufsschüler von der CGLS in Wolfenbüttel

Nach einer Kurzvorstellung des Centers nutzte ich die Gelegenheit, mit den Berufsschülern persönliche Chancen und Hemmnisse einer Unternehmensgründung zu diskutieren. Neben finanziellen Risiken war es echt spannend, dass viele aus der Gruppe auch große Chancen im eigenverantwortlichen Arbeiten sehen. Für mich eindeutiges Zeichen, dass wir die jungen Menschen schon in der Schulausbildung noch stärker unternehmerisch motivieren müssen und wie wichtig eine Gründungskultur in Deutschland ist.

Ich würde mich sehr freuen, dass ein oder andere Gesicht nach erfolgreicher Ausbildung bei uns an der Hochschule zu sehen und vielleicht auch die ein oder andere Idee im Center wiederzufinden. Ein Dank geht auch an Kevin Barwich von der Fakultät I – solche spontanen Besuche machen Spaß! :-)

Interview mit Prof. Dr. Reza Asghari, Initiator und Gastgeber des Entrepreneurs Talks

Titus im Talk

Die Ideenküche des Entrepreneurship Centers platze aus allen Nähten, als der Vater der deutschen Skateboard-Szene, Titus Dittmann, zum 4. Entrepreneurs Talk den Raum betrat. Am vergangenen Mittwochnachmittag folgte Herr Dittmann der Einladung von Prof. Asghari, Inhaber des gemeinsamen Stiftungslehrstuhls für Unternehmensgründung und Entrepreneurship der TU Braunschweig und der Ostfalia und stand dem gründungsinteressierten Publikum nach ausführlicher Vorstellung seiner Person Rede und Antwort.

TITUS Dittmann (links) zu Gast beim Entrepreneur´s Talk mit Reza Asghari

TITUS Dittmann (links) zu Gast beim Entrepreneur´s Talk mit Reza Asghari

Nicht nur seine Berichte über die Berg-und-Talfahrt mit seinem Unternehmen und seiner Marke TITUS begeisterten die Anwesenden, sondern auch sein soziales Engagement mit seiner Titus Dittmann Stiftung „skate-aid“ versetzte die Zuschauer in Staunen. „Skatebording kennt weder Grenzen noch Krieg – Skatebording verbindet“, so seine Message.

Lesetipp – Eight Things Stand-Up Comedy Teaches Us About Innovation

Mein Lesetipp zum Wochenende, gefunden im wundervollen Blog von Co.Desgin.

Ich finde der Blogbeitrag zieht wundervolle Analogien zwischen Stand-up Comedy und Innovation und es erklärt sich, warum Apple mit seinem Produkten Erfolg hat, obwohl die gleichen Transistoren, Chips und anderes technisches Gedöns zur Verfügung steht ebenso wie die Frage, warum es Jahre dauerte bis Heinz und andere Ketchup-Hersteller auf die Idee kamen, die Flasche einfach umzudrehen, um besser an den Ketchup zu kommen.

Für die Artikelkurzüberflieger meine Zusammenfassung der acht Kostbarkeiten:

1. Kenne Dein Publikum, aber ignoriere dessen Ratschläge
2. Sammle nicht nur Infos, sondern werte diese auch aus
3. Bleibe auf dem laufenden und passe Dich den Gegebenheiten an
4. Entwickle Deinen eigenen Standpunkt
5. Eine Geschichte rund um das Produkt sorgt erst für die Würze
7.Konzentriere Dich auf Dein Zielpublikum
8. Teste Dich nicht zu Tode, bevor Du etwas auf den Markt bringst

Durchaus das ein oder andere, was uns in Deutschland eher schwer fällt.

Den Artikel gibt es hier:
Method: Eight Things Stand-Up Comedy Teaches Us About Innovation

Schönes Wochenende!

Presseschau Entrepreneurship Spring School – Studenten gewinnen Preise für Spielidee

Wissenschaftsministerin Wanka besuchte Wolfenbüttel – Gespräche im Entrepreneurship-Center geführt

Von Frank Wöstmann

WOLFENBÜTTEL. Einen Wolfenbütteler Nachmittag gönnte sich Johanna Wanka, die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur. In Begleitung des Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg (CDU) besuchte sie zunächst die Seeliger-Villa, wo sie mit Bürgermeister Thomas Pink zusammentraf.

Dann besichtigte sie nebenan die Landesmusikakademie, später ging es ins Anna-Vorwerk-Haus. Dort sprach sie mit Manfred Flotho, Präsident der Freunde und Förderer der Herzog-August-Bibliothek.

Thema Geschäftsgründung

Zum Abschluss besuchte Wanka Professor Reza Asghari im Entrepreneurship-Center am Exer, wo zuvor eine Preisverleihung auf dem Programm stand.In dieser gemeinsamen Einrichtung der Hochschule Ostfalia und der TUBraunschweig wurde die beste Geschäftsidee der “Spring-School” ausgezeichnet – zweimal pro Jahr sollen sich Studenten Gedanken über eine Geschäftsgründung machen (es gibt auch eine Summer-School). Ihre Präsentation und ihr Businessplan werden von einer Jury bewertet. Es winkt ein Buchpreis des Lehrstuhls und ein Geldpreis der Business-Angels.

Beide Auszeichnungen gingen an das Duo Sina Ciesielski und Fabian Gillich. Die 24-Jährige aus Salzdahlum und der 20-Jährige aus Barwedel studieren Informatik/Eletrotechnik und gehören zum Robocup-Team der Ostfalia. Diese Gruppe hat für ihre spielenden Roboter schon viele Preise eingeheimst und steht vor der Teilnahme an Deutschen TitelkämpfenundWeltmeisterschaften.

“Die heutigen Preise haben wir aber für unser Spielkonzept bekommen”, unterstrich Ciesielski. Es gehe beim “Planet of Microbot” um Gemeinsamkeit und eine Neubewertung von Sport in der digitalen Szene. Kleine Selbstfahrer auf einem Spielfeld bugsieren den Ball ins gegnerische Tor, wobei ihr fußballerisches Können von den Spielern immer weiter ausgebaut werden kann. “Uns war wichtig, ein Computerspiel ohne Gewalt zu entwickeln.”

Die “Spring-School” hatte diesmal zwölf Bewerber. “Alle ihre Ideen sind gut und vor allem: umsetzbar”, betonte Asghari. Besonders freuten ihn die strukturierten und fundierten Businesspläne. Rosemarie Karger als Ostfalia-Vizepräsidentin lobte die Studenten für ihre Visionen und phantasievollen Ideen.

Beim anschließenden Ministergespräch schilderten Asghari und sein Braunschweiger Kollege, Jörg Saathoff, dass ihnen im Entrepreneurship-Center inzwischen “ein ganzer Strauß von Unterstützungs-Instrumentarien” für Gründungswillige zur Verfügung stehe. Entsprechend sei zuletzt die Zahl der Firmenneugründungen drastisch gestiegen.

Frage der Fördermittel

Dass gleichwohl hiesige Rahmenbedingungen nicht mit denen im Ausland konkurrieren können, wurde durch ein Beispiel Oesterhelwegs deutlich. Da hatte die Ostfalia mit Müh und Not Fördermittel für einen begabten US-Amerikaner organisiert, der sich dann auch mit seiner innovativen Idee hier ansiedelte (wir berichteten). Vom bedauerlichen Schlusspunkt berichtete nun Asghari: “Kürzlich bekam er ein Angebot aus dem Silicon Valley – dort beträgt sein Jahresgehalt das Doppelte unserer Gesamtförderung.”

Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel: 25. Februar 2011, Wolfenbüttel Lokales, Seite 35