Da hat unsere Ideenküche ihrem Namen heute alle Ehre gemacht – Info zum Ideenwettbewerb “Idee 2011″ der Allianz für die Region: Drei tolle Gründungsideen der Ostfalia waren dabei – mal schauen, ob unsere Hochschule auch den Wettbewerb rockt!
Aktuelles: Alle Plätze der Spring School 2012 vergeben!
Es sind bereits alle Plätze der Entrepreneurship Spring School 2012 vergeben. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie gerne unsere weiteren Veranstaltungen z.B. Experimental Entrepreneursh...Weitere Infos
Monthly Archive for Mai 2011
Wolfenbüttel. Mitglieder des Arbeitskreises Wissenschaft und Kultur der Regierungsfraktionen im Niedersächsischen Landtag informierten sich heute bei einem Besuch im Entrepreneurship Center über die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und deren Umfangreiche Aktivitäten auf dem Weg zur Gründerhochschule.
Mit großem Interesse folgten die Landtagsabgeordneten den Ausführungen von Frau Prof. Karger, Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer der Ostfalia sowie Herrn Prof. Asghari, Professor für Unternehmensgründung und Entrepreneurship, die die Hochschule sowie die umfangreichen Unterstützungsangebote der Hochschule und des Centers vorstellten. Ein konkretes Ergebnis der angeregten Diskussion über Unterstützungsmöglichkeiten der Politik für das Thema Hochschul-Entrepreneurship ist es, dass ein weiterer Besuch an der Ostfalia angedacht ist. Im Fokus soll hier ein konkreter Workshop für die Erschließung des Gründungspotenzials am Hochschulstandort Suderburg stehen.
Der Besuch in Wolfenbüttel fand im Zuge einer Besuchsreihe in der Forschungsregion Braunschweig statt, die die Abgeordneten auch an TU Braunschweig und HBK Braunschweig führte.

Christoph Dreyer, Jörg Hillmer und Almuth von Below-Neufeldt (v.l.n.r.) zu Besuch im Entrepreneurship Center bei Prof. Rosemarie Karger und Prof. Reza Asghari an der Ostfalia
| 19.30 Uhr | Eröffnung Prof. Dr. Rosemarie Karger (Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologie-Transfer der Ostfalia Hochschule) Prof. Dr. Reza Asghari (Leiter des Entrepreneurship Centers) |
| 19.45 Uhr | Unternehmensgründung und -nachfolge Oliver Syring (Vorstand der Wolfsburg AG) Eckhard Sudmeyer (Geschäftsführer Unternehmensförderung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade) Jörg Saathoff (Leiter der Technologietransfer-Stelle der TU Braunschweig) Prof. Dr. Reza Asghari |
| 20.05 Uhr | Die Bedeutung von Entrepreneurship für die Region Paolo Dell’Antonio (Sprecher des Vorstandes der Mast-Jägermeister SE) |
| 20.25 Uhr | Pause |
| 21.00 Uhr | Mit Hightech zum eigenen Unternehmen Prof. Dr. Gert Bikker, Mathias Langer, Kevin Barwich, Arne Noyer Henning Böge (Capical GmbH) Nils Fuchs |
| 21.15 Uhr | Pause |
| 21.45 Uhr | Entrepreneure mit Spaß und Leidenschaft Felix Draheim, Simon Motz (Monkey Age & neo secure GmbH) Bastian Lampe (Funtopia) |
| Party |
Die Entrepreneurship Lounge findet am Donnerstag, den 26. Mai 2011 auf dem Campusgelände “Am Exer” der Ostfalia in Wolfenbüttel statt. Weitere Informationen zur Lounge gibt´s auf der Veranstaltungsseite.
die Allianz der Region führt auch in diesem Jahr den regionalen Ideenwettbewerb “Idee 2011″ durch. Der Wettbewerb richtet sich traditionell an alle Gründungsinteressierten und Jungunternehmer der Region und wird erneut gemeinsam von der projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH und der Wolfsburg AG ausgeschrieben. Der Wettbewerb bietet eine gute Gelegenheit, kurz und knapp das Geschäftsmodell weiter zu konkretisieren und PR in eigener Sache zu machen. Erforderlich ist eine Darstellung von Geschäftsidee, Organisation und Marktübersicht auf max. 8 Seiten. Teilnahmeschluss ist der 17.06.2011. Alle weiteren Infos finden sich unter www.ideenwettberb.info.
Wir möchten Ihnen als Gründer, Gründungsinteressierte und Teilnehmer unserer Veranstaltungen an der Ostfalia die Möglichkeit geben, sich umfassend über den Wettbewerb zu informieren, um ggf. die eigene Idee als Wettbewerbsbeitrag einzubringen.
Hierzu bieten wir für kommenden
+++ Mittwoch, den 25.05.2011 um 16:30 Uhr eine Informationsveranstaltung +++
in unserer Ideenküche im Entrepreneurship Center auf dem Campus Exer in Wolfenbüttel. Frau Nebert von der Projekt Region Braunschweig GmbH wird den Wettbewerb und seine Modalitäten vorstellen und uns Tipps zur Antragstellung geben. Es bleibt ausreichend Zeit für die eigenen Fragen und für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 23.05.2011 zwecks besserer Planung an m.becks@ostfalia.de .
- Durch die Blume zum Erfolg -
Die Möglichkeit bieten, erfolgreiche Unternehmer und ihre Tätigkeiten kennenzulernen – dies ist das Hauptziel des Entrepreneur´s Talks. Am Mittwoch, den 8. Juni wird Prof. Dr. Reza Asghari den Jungunternehmer Christof Heidemeyer als Talk-Gast begrüßen. Mit seinem Geschäftspartner Derek Regan und ihrem gemeinsamen Unternehmen FloraPrima steht er für eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Das Unternehmen generiert mittlerweile Millionenumsätze und hat Kunden nicht nur in Deutschland, sondern zunehmend auch z.B. in den USA oder China.
Heidemeyer stammt aus der Region, hat an der Ostfalia Wirtschaftsrecht studiert und der Familien- und Firmensitz befinden sich im Kreis Peine.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich den Entrepreneur´s Talk mit Heidemeyer live anzusehen. Veranstaltungsbeginn ist 18.00 Uhr, Veranstaltungsort die Ideenküche des Entrepreneurship Centers der Ostfalia, „Am Exer“ in Wolfenbüttel. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zum Talk befinden sich auf der Veranstaltungsseite.
Zu Beginn eine kleine Einstiegsfrage an den geneigten Leser: Was macht die Dame auf dem nebenstehenden Foto beruflich? Ist sie Modedesignerin oder eventuell Marketingexpertin? Was ist wenn ich Ihnen sage, dass sie in der metallverarbeitenden Industrie tätig ist?
Am vergangenen Mittwoch begrüßte Herr Prof. Asghari, Leiter des Entrepreneurship Centers der Ostfalia, Frau Min He als Gast des Entrepreneur´s Talks. Während des Talks berichten erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer vor Studierenden und Interessierten von ihrer Tätigkeit, ihrem Werdegang und den Herausforderungen der Selbstständigkeit.
Frau He legte schon früh die Grundlagen für ihre jetzige Tätigkeit als Unternehmerin. Bereits im Alter von acht Jahren verkaufte sie zusammen mit ihrer Großmutter Pfannkuchen auf den Straßen ihrer Heimatstadt in China. Doch bis zur Gründung der eigenen Firma sollte es noch ein langer Weg sein.
Zunächst beendet die zierliche Chinesin ihre schulische Laufbahn und beginnt ein Studium zur Modedesignerin. Als sie dies nicht beenden kann, bewirbt sie sich am neu errichteten, besten Hotel in der Stadt. Die Konkurrenz um die Jobs ist groß. Doch Frau He setzte sich durch und wird unter tausenden Bewerbern ausgewählt. Motiviert beginnt sie mit ihrer neue Tätigkeit: „Ich habe nicht im Büro gesessen, wie manche anderen“, berichtet Frau He. Ihr Engagement zahlte sich aus. Obwohl sie in ihrer Abteilung die einzige ist, die keinen Hochschulabschluss hat, stieg sie bereits nach wenigen Monaten in das Management des Hotels auf.
Über einen Zwischenstopp in Peking – hier studiert He für einige Monate Wirtschaftsenglisch – gelangt die Chinesin nach Deutschland. Sprachprobleme machen es zunächst schwer, einen geeigneten Job zu finden. Aber die Powerfrau meistert auch diese Herausforderung und macht zusätzlich eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. In der metallverarbeitenden Industrie landet He schließlich eher durch Zufall. Doch auch hier ist sie nicht zu bremsen. Sie optimiert Abläufe, gewinnt neue Kunden und bringt das Unternehmen voran.
Warum sollte jemand, der so viel Energie und Erfahrung hat, nicht sein eigenes Unternehmen leiten? Das denkt sich auch Frau He und gründet im Jahr 2009 „HeMin Metalltechnik“ in Braunschweig.
Ob das nicht schwierig sei, als Frau in dieser männerdominierten Branche, kommt die Frage aus dem Publikum. Zu Beginn sei es schon ziemlich schwer gewesen, bestätigt die Unternehmerin: „Als Frau, Ausländerin, und dann in der Metallbranche… das passt einfach alles nicht zusammen.“ Anfangs haben viele sie für ein bisschen verrückt gehalten, erzählt He. Doch der Erfolg gibt ihr mittlerweile Recht. Zwar sei es nach wie vor schwierig, sich als Frau in der Branche zu behaupten, doch sieht He in ihrem unkonventionellen Werdegang und ihrem Quereinstieg auch Vorteile. Im Gegensatz zu vielen aus der Branche gehe sie oft anders an Sachen heran und ihre Kreativität habe ihr schon aus so mancher schwierigen Situation geholfen.
Natürlich habe sie auch Fehler gemacht, berichtet die Entrepreneurin. Doch eigentlich liebe sie Fehler, erzählt sie mit einem Lächeln: „Ohne Fehler würde man gar nicht lernen können.“ Ihrem Publikum rät sie dann auch, Ideen umzusetzen und sich nicht von Angst vor Fehlern abhalten zu lassen. Zuviel überlegen sei eben auch nicht gut, so He.
Gegen Ende des Gesprächs kommt die Frage aus dem Publikum, ob He denn nun, nach den vielen verschiedenen Etappen ihres Lebens, angekommen sei. Die zukunftsweisende Antwort der Unternehmerin: „Jetzt habe ich meinen Startpunkt gefunden“
Die Ostfalia bietet mit der Campusmesse meet@ostfalia-campus-wolfenbuettel am Studienort Wolfenbüttel effizente Karriere-Services für Studierende und Absolventen/innen. Von 10 bis 16 Uhr stehen den Studierenden die Fach- und Personalverantwortlichen der Unternehmen für alle Fragen rund um Ihren Karriereein- und aufstieg zur Verfügung. Auch das Entrepreneurship Center ist mit einem Stand vertreten – Hier finden Studis und Absolventen Infos zum Thema Selbständigkeit – eine durchaus lohnende Alternative zum Angestelltenverhältnis nach dem Studium!

Mitarbeiter es Entrepreneurship Centers bieten umfassende Infos zum Thema Entrepreneurship (v.l.): Marcus Becks und Susanne Hecht im Gespräch mit einem Studierenden.
Innovative Ideen unterstützen wir mit Räumlichkeiten, IT-Infrastruktur und einem individuellen Coaching. Darüber hinaus bieten wir Unterstützung bei Förderantragen z.B. im Gründercampus- und EXIST-Programm und haben ein umfassendes Netzwerk für den erfolgreichen Start.
P.S.: Wir haben auch unsere Postkarten in neuen Editionen mitgebracht und neben unserem Stand stehen die Croissants! :o)
Die TU Braunschweig und die Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel haben eine Idee aufgegriffen, die an amerikanischen Hochschulen schon seit vielen Jahren hervorragend funktioniert: Die gezielte Förderung von Unternehmensgründungen aus der Uni heraus, als der besten Form des Technologietransfers. “Das Potential, wissenschaftliche Ergebnisse zu kommerzialisieren, ist in Braunschweig und Wolfenbüttel sehr groß”, sagt Professor Reza Asghari. Er leitet den im Juni 2009 eingerichteten gemeinsamen Lehrstuhl der beiden Hochschulen mit dem klingenden Namen “Entrepreneurship-Center”. Insgesamt werden derzeit über 30 Gründungen unterschiedlicher Entwicklungsstadien an der Ostfalia Hochschule und an der TU Braunschweig betreut. Das Entrepreneurship Center arbeitet sehr intensiv und erfolgreich mit dem Technologietransfer der TU Braunschweig zusammen, der für die Gründungsbetreuung dort zuständig ist. Rund 70 Prozent der Gründer kommen aus den Fakultäten der Elektrotechnik, der Informatik und des Maschinenbaus. Asghari vermeidet den Begriff Existenzgründer. Bei Entrepreneuren liege der Schwerpunkt bei der Umsetzung von Innovationen. “Es sind Unternehmer, die im Sinne von Schumpeter alte Strukturen zerstören und schöpferisch neue schaffen.”
Professor Asghari und das 7-köpfige Team geben den Jungunternehmern Nestwärme und helfen ihnen dabei, Geschäftsideen zu entwickeln, einen Businessplan zu schreiben und eine gründliche Marktanalyse durchzuführen. “Nicht alle werden so erfolgreich wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, aber mit guten Einfällen ist vieles möglich”, schmunzelt Asghari, der nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik und Promotion in Wirtschaftswissenschaften unter anderem bei Oracle gearbeitet hat, bevor er in Wolfenbüttel einen Lehrstuhl für Internetökonomie und eBusiness innehatte.

Deutschland liegt bei Gründungen aus den Hochschulen immer noch im Mittelfeld. Sind deutsche Studenten nicht mutig genug? Asghari widerspricht. “Die Studierenden müssen an das Thema Gründung nur richtig herangeführt werden, sonst nehmen sie voreilig einen festen Job in der Industrie an, obwohl der Schritt in die Selbstständigkeit besser zu ihnen passen würde.”
Einmal im Monat lädt Asghari erfolgreiche Gründer auf den Campus ein. “Von den Lebensgeschichten sind die Studenten so fasziniert, dass sie am liebsten sofort ein Unternehmen gründen würden”, freut er sich immer wieder über die enorme Resonanz und Begeisterung. Beim Entrepreneur-Talk wird immer wieder deutlich, dass kaufmännisches Wissen allein nicht reicht. Zum Erfolg gehören auch eine starke Persönlichkeit mit Durchhaltewillen und einer Unternehmensvision.
Braunschweig und Wolfenbüttel haben den ersten gemeinsamen Lehrstuhl für Entrepreneurship in Niedersachsen. Wie wird das Thema vermittelt? “Die Studenten bekommen in den Vorlesungen und Workshops, in denen es zum Beispiel um experimentelle Gründungen geht, jede Menge Know-how. Und es gibt eine speziell eingerichtete Gründer-Lounge, in der die Studenten Ideen und Erfahrungen austauschen können”, betont Asghari. Wir sind derzeit mit einzelnen Fakultäten im Gespräch und gehen davon aus, dass Entrepreneurship bald noch stärker in die Lehrprogramme der Studiengänge integriert wird, damit die Gründungskultur nachhaltig verankert werden kann”, erläutert Asghari, ” Bei der Ostfalia Hochschule gehören Entrepreneurship Veranstaltungen in einigen Masterstudiengängen inzwischen zum Pflichtprogramm. In jedem Institut gibt es mindestens eine Erfolg versprechende Gründungsidee, zumal das Gründungspotenzial an der TU Braunschweig und an der Ostfalia Hochschule enorm ist.”
“Gute Ausgangsposition bei Exzellenz-Initiative”
Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Asghari: “Wir nehmen gerade an einer Exzellenz-Initiative “Unternehmensgründung an Hochschulen” teil und sind von über 80 Bewerbern unter die letzten 24 gekommen. Wer den Sprung unter die ersten zehn schafft, erhält eine Förderung in Höhe von 4 Millionen Euro.” Die Entscheidung falle im September. Was Asghari vermisst, ist eine noch stärkere Unterstützung durch die Wirtschaft, nicht nur finanziell, sondern auch durch einen für beide Seiten fruchtbaren Erfahrungsaustausch.
Dass das Internet heute enorm zur Expansion von Startups beiträgt, wird auch bei den Unternehmen in Asgharis Treibhaus deutlich. Alle nutzen die Möglichkeiten des Internets und freuen sich nicht nur über einen schnellen Zugang zu Informationen und sinkende Kommunikationskosten, sondern auch darüber, Produkte und Dienstleistungen schneller an den Markt zu bringen und die Möglichkeiten der Kundenbindung zu nutzen. Auch Asgharis Kommunikation mit den Gründern erfolgt heute im Wesentlichen über Facebook. jh
Quelle: wirtschaft 4/2011, Berichte & Analysen, S.16-17, IHK Braunschweig
Der Artikel in unserem Pressespiegel als PDF-Datei zum Download.
Noch mehr Presse: Monkey Age organisiert Partys ohne Alkohol und Zigaretten – Ostfalia-Hochschule hilft

Kim Schulz (links) und Felix Draheim diskutieren in ihrem Büro, das auch als Lagerraum dient. In den Kisten befinden sich T-Shirts mit Werbeaufdrucken. Foto: Kai-Uwe Ruf
WOLFENBÜTTEL. Drei Wolfenbütteler Studenten haben ein Unternehmen gegründet. Sie organisieren Partys für Jugendliche. Das Besondere: Bei den Festen wird kein Alkohol konsumiert. Außerdem herrscht Rauchverbot.
Monkey Age haben sie ihre Firma genannt. Den Namen tragen auch die Feten, die die drei veranstalten.
Das Konzept wird von der Wolfenbütteler Ostfalia-Hochschule unterstützt. Reza Asghari, Leiter des Entrepreneurship Centers der Ostfalia, hat die junge Firma unter seine Fittiche genommen. Monkey-Age erhielt einen Büroraum und bekommt Unterstützung, wenn Probleme auftauchen. “Das Konzept ist gut”, sagt Asghari: “Es spricht ein soziales Problem an, und es löst es.”
Monkey Age leiste außerdem einen Beitrag zur Integration von Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln. Diesen werde oft der Eintritt in Diskotheken verwehrt. Bei den Feiern von Monkey-Age könnten sie aber dabei sein.
Idee stammt aus England
Firmengründer Felix Draheim erzählt, auf die Idee habe ihn ein Freund gebracht, der ähnliche Veranstaltungen in England kennen gelernt habe.
Ihm und seinen Mitstreitern gehe es nun um die professionelle Umsetzung. Und dabei sei das Team auf einem guten Weg. “Wir haben eine eigene Marke geschaffen”, sagt der 25-Jährige. Die Anfänge aber seien schwierig gewesen. Die professionelle Ausstattung der Partys mit DJs, Aktionen und eigenem Design, die Werbung und die Raummieten hätten das Budget mächtig belastet. “Es lief kostendeckend”, sagt Draheim. Geld über geblieben sei aber nicht.
Dann habe ein privater Kontakt Hilfe gebracht. Draheim lernte Marcus Becks kennen, Assistent an Asgharis Institut für Entrepreneurship. Er und sein Kompagnon, Simon Motz, durften ihr Konzept vorstellen und überzeugten damit.
Um die Arbeit zu bewältigen, holten sich Draheim und Motz als dritten Mitarbeiter schließlich Kim Schulz ins Boot. Der 21-Jährige ist vor allem für die Werbung im Internet zuständig. Gemeinsam mit dem Institut arbeiteten sie an Verbesserungen, erzählt Draheim.
Zunächst sei angedacht gewesen, die Partys in einem Franchising-System zu vermarkten. Dabei hätte sich Monkey-Age Partner gesucht, die in ihrem Namen die Feten organisiert hätten. “Uns hat das aber nicht gefallen, weil wir so zu wenig Einfluss gehabt hätten”, erzählt der 25-Jährige.
Schließlich habe man beschlossen, mit den Städten zusammenzuarbeiten, in denen die Partys stattfinden. Die Kommunen stellten beispielsweise die Veranstaltungsorte zur Verfügung. Das spare Monkey-Age eine Menge Geld. Sowohl das Unternehmen als auch die Stadt profitiere davon.
Fete in Wolfenbüttel geplant
In Wolfenbüttel kooperiere das Unternehmen auch mit dem Jugendparlament. Für September sei eine Party in der Lindenhalle geplant.
Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel: 27. April 2011, Wolfenbütteler Zeitung, Seite L31
Prof. Dr. Asghari berichtet in seiner Kolumne in der aktuellen Ausgabe der Studi38 über das Förderprogramm EXIST:
Unsere Zeit ist geprägt durch eine globalisierte Informations- und Wissensgesellschaft. Die Produktionsprozesse werden anspruchsvoller und der weltweite Wettbewerb wird durch innovative Produkte und Dienstleistungen bestimmt. Dabei ist entscheidend, dass neues Wissen nicht nur in Forschungseinrichtungen erzeugt wird, sondern auch Zugang in die Industrie und in die Gesellschaft findet.
Die Unternehmensgründung ist das effektivste Instrument für den Technologie- und Wissenstransfer. Entrepreneurship als Durchsetzung von neuen Ideen am Markt treibt die Innovationsdynamik an. Das ist wichtig, denn die deutsche Volkswirtschaft wird den globalen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts nicht mehr mit den Innovationserrungenschaften aus dem vorigen Jahrhundert bestehen können. Neue, innovative, aus den Universitäten heraus entstehende Start-ups sichern die langfristige Prosperität unserer Gesellschaft. Dies hat zu einem Paradigmenwechsel in der Hochschulpolitik geführt. Wurden in der Vergangenheit die marktnahen Aktivitäten der Hochschulen mit Skepsis betrachtet, unterstützt heute die Politik auf der Landes- und Bundesebene das Hochschul-Entrepreneurship.
Das größte Förderprogramm der Bundesregierung zur Unterstützung der Hochschulausgründung ist EXIST (www.exist.de). Im Rahmen dieses Programmes erhalten Studenten, Absolventen und Doktoranden ein Stipendium bis zu 2400 Euro im Monat, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Und: Die bundesweite Erfolgsquote bei der Antragstellung beträgt rund 50 Prozent.
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