Aktuelles: Alle Plätze der Spring School 2012 vergeben!

Es sind bereits alle Plätze der Entrepreneurship Spring School 2012 vergeben. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie gerne unsere weiteren Veranstaltungen z.B. Experimental Entrepreneursh...
Weitere Infos

Monthly Archive for Juni 2011

Political Entrepreneurship – Prof. Asghari zu Gast im Berliner Labor für Entrepreneurship

Bereits zum zweiten Mal ist Prof. Asghari auf Einladung von Prof. Günter Faltin Gast in seinem Labor. Gemeinsam mit Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, wird er am 23.06.2011 ab 18:00 Uhr über das Thema “Political Entrepreneurship” berichten, welches beide gemeinsam voranbringen.

Das Labor wird live in das Internet übertragen. Eine Teilnahme direkt vor Ort in Berlin ist nach vorherige Anmeldung möglich.

Weitere Infos finden sich direkt auf der Webseite von Prof. Faltin unter: http://www.entrepreneurship.de/termine/labor-fuer-entrepreneurship-23-06-11/

Videorückblick: Entrepreneurs Talk mit Min He

Am Mittwoch, den 11. Mai 2011 begrüßte Herr Prof. Asghari die Unternehmerin Min He als Gast des Entrepreneurs Talks. Die Gründerin ging 2009 mit ihrem Unternehmen HeMin Metalltechnik an den Markt und produziert mit Hilfe modernster CNC-Maschinen die unterschiedlichsten Metallteile.

In vorliegenden Mitschnitt des Entrepreneurs Talks berichtet Min He über ihren Werdegang und ihre unternehmerischen Aktivitäten.

Rückblick: Internetunternehmer Christof Heidemeyer zu Gast beim Entrepreneurs Talk

- Durch die Blume zum Erfolg -
Bereits seit zehn Jahren verkauft der Gründer und Absolvent der Ostfalia mit seinem amerikanischen Geschäftspartner unter www.floraprima.de erfoglreich Blumen über das Internet. Das Interessante dabei: Keinen einzigen Blumenstrauß hat er bis jetzt selbst gebunden und verpackt. Als Gast in der Ideenküche verrät Christof Heidemeyer, welche Geschäftsidee dahintersteckt und warum es sich lohnt, lieber am eigenen Geschäftsmodell, denn an Routinedienstleistungen zu arbeiten.

Christof Heidemeyer (li) im Gespräch mit Prof. Dr. Reza Asghari

Christof Heidemeyer (li) im Gespräch mit Prof. Dr. Reza Asghari

Wolfenbüttel. Langsam füllt sich die Ideenküche des Entrepreneurship Centers der Ostfalia Hochschule. In Grüppchen stehen und sitzen Studierende, Mitarbeiter und Besucher zusammen und unterhalten sich über die Themen, die hier alle interessieren: Unternehmensgründung und Entrepreneurship.

Während das Filmteam noch letzte Einstellungen vornimmt, betreten der Gastgeber des Abends, Herr Prof. Dr. Reza Asghari und sein Talk-Gast, Herr Christof Heidemeyer, den Raum. Die beiden kennen sich noch aus den Studienzeiten Heidemeyers, denn Asghari war einer der Betreuer seiner Diplomarbeit. Doch das ist bereits einige Jahre her, und so ist Heidemeyer diesmal zu Gast, um den Anwesenden von seinem erfolgreichen Unternehmen FloraPrima, das er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Derek Regan führt, zu berichten.

Angefangen hat alles am 01.04.2001 im Kinderzimmer des Talk-Gastes, in dem die beiden Gründer Heidemeyer und Regan „die Rechner zusammengestöpselt“ haben und geschaut haben, „was geht“. Nach Höhen und Tiefen hat sich für FloraPrima mittlerweile herausgestellt: es geht sehr gut. Von den Anfängen im Kinderzimmer hat sich die Idee zu einem Unternehmen mit 13 Mitarbeitern und Millionenumsätzen entwickelt. Als stetigen Prozess sieht Heidemeyer hierbei die Verantwortungsübertragung an seine Mitarbeiter an. Trotzdem es ihm anfangs schwer viel, Entscheidungen abzugeben, betrachtet er es als essentiell, um das Unternehmen auf die nächste Stufe zu bringen und weiter zu wachsen.

Da es sich bei FloraPrima um ein E-Commerce Unternehmen handelt, entwickelt sich das Gespräch sehr schnell in Richtung Internetmarketing. „Die Wirkung von Facebook und Twitter können wir noch nicht so richtig einschätzen“, berichtet Heidemeyer. Der Haupt-Werbekanal des Unternehmens sei von Anfang an das Google Marketing gewesen, und dies sei auch nach wie vor so. Google Marketing sei mittlerweile eine Wissenschaft für sich, so der Unternehmer. Trotz umfänglicher Kompetenzen des Gründerteams auf diesem Gebiet ist der Bereich mittlerweile ebenfalls an eine darauf spezialisierte Agentur outgesourct. Trotzdem macht sich der Gründer keine Sorgen, zu wenige Kernkompetenzen im Haus behalten zu haben. Die Marktposition von FloraPrima sei vor allem durch den hervorragenden Service des Unternehmens sowie die Spezialsoftware gesichert. Wichtig ist es dem Gründer insbesondere, schnell und gut auf Anfragen und Reklamationen zu reagieren. Aber auch das mittlerweile über ein Jahrzehnt erworbene Know-how in der Branche lasse eine erfolgreiche Zukunft erwarten.

Und die Expansion des Unternehmens in weitere Marktsegmente und Märkte schreitet voran. Bereits heute ist FloraPrima aktiv damit beschäftigt, ein globales Netzwerk an Blumenversendern zu bilden. Hierdurch wird es dem Unternehmen möglich, auch Bestellungen in Deutschland, die an ausländische Freunde und Verwandte gehen, ausführen zu können. Daneben wird in der kommenden Woche eine weitere Website online gehen, die ein anderes Marktsegment als derzeit FloraPrima mit Blumen beliefert.

Zum Schluss gibt Heidemeyer den Gründungsinteressierten noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg: „Wenn man eine Idee hat und davon überzeugt ist, dann sollte man sie auf jeden Fall weiterentwickeln und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.“ Und man solle sich schon gar nicht von seiner Idee verabschieden, nur weil jemand anderes der Meinung sei, sie habe kein Potenzial.

Asghari, der sich freut, dass trotz Klausurzeit viele Studierenden den Weg in die Ideenküche gefunden haben, resümiert: „Wir hatten nun schon einige Gründer zu Gast beim Entrepreneur´s Talk und jedes Mal ist es anders und jedes Mal ist es spannend. Es ist schön, den Gründungsinteressierten mit dem Talk nicht nur die Möglichkeit bieten zu können, sich zu informieren, sondern ihnen auch Mut für die eigene Gründung zu machen und Motivation mit auf den Weg zu geben.“

Für unsere Gründer und Studierende – Livestream vom Zukunftskongress

Am 14. und 15.06.2011 diskutieren 250 CEOs im Schlosspark Destedt über “2021: Generation Unsicherheit – Geschäftsmodelle für eine Welt im Veränderungsstress.”

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Wolfsburg AG und der Autovision GmbH bieten wir unseren Gründern und Studierenden über das Entrepreneurship Center der Ostfalia die Möglichkeit mittels Livestream ganz nah dran am Event zu sein:

Auf www.2bahead.com befindet sich auf der Startseite am 14. und 15. Juni 2011 ein Foto mit Hinweis des Livestreams und ein Button zum Anklicken befinden. Diesen Butten bitte klicken.

  • Nach dem Anklicken kommen Sie auf eine Unterseite, auf dem ein Standbild des LiveStreams zu sehen sein wird.
  • Gut sichtbar positioniert dann ein Zeichen zum Anklicken mit der Überschrift: “HIER sind Sie dabei – Herzlich Willkommen.”
  • Dann hat man das Livebild, oder ein Standbild mit dem Hinweis auf den nächsten Livestream

Weitere Infos zum Programm und zum Kongress finden sich hier als PDF-Datei zum Download.

Exerbrunch in Wolfenbüttel – wir sind dabei – jetzt Karten sichern

Wolfenbüttel trifft sich wieder zum Exerbrunch! Die Ostfalia lädt Sie herzlich ein, am Sonntag, den 26.6. gemeinsam mit Ihrer Familie und Ihrem Freundeskreis am Exer zu frühstücken. An diesem Tag verwandelt sich das Gelände in eine Frühstücksmeile, für beste Verpflegung und Unterhaltung sorgen die Hochschule und die ortsansässigen Firmen/Institutionen.

Ab 11.00 Uhr können Sie an unseren Frühstückstischen Platz nehmen. Entweder packen Sie dort ihre mitgebrachten Speisen und Getränke aus oder Sie bedienen sich am Frühstücksbüffet des gastwerk limes.

Rund um die Frühstücksmeile haben wir ein buntes Programm für Sie zusammen gestellt. Lernen Sie die Hochschule und die vielen am Exer ansässigen Firmen und Institutionen kennen, sicherlich gibt es auch für Sie die ein oder andere Überraschung zu entdecken. Auch das Entrepreneurship Center ist dabei – das Gründerteam von Monkey Age hat sich tolle Ideen einfallen lassen – Sie können gespannt sein!

Ein besonderes Highlight wird das erstmalig ausgetragene Benefiz-Bobbycar-Rennen. Der Parkplatz vor Exer 11 wird zur Rennstrecke, junge und alte Rennsportfreunde sind herzlich willkommen!

Wir freuen uns auf einen tollen Tag Am Exer!

Ab sofort können Sie Karten für den Exerbrunch erwerben. Das gastwerk limes (Am Exer 7) verkauft von Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.00 Uhr die Tickets, in der Woche vom 20. bis 24. Juni auch von 15.00 bis 17.30 Uhr.
Weitere Infos: http://www.ostfalia.de/cms/de/gaeste/Exerbrunch/

Das Entrepreneurship Center in den Medien – Von der Straßenverkäuferin zur Chefin im eigenen Betrieb

Beim “Entrepreneurs Talk” der Ostfalia Hochschule machen echte Vorbilder Lust auf Gründergeist

WOLFENBÜTTEL. Mit acht Jahren verkaufte Min He gemeinsam mit ihrer Großmutter auf den Straßen ihrer chinesischen Heimatstadt Zhenjiang Pfannkuchen.

Jetzt war sie Gast beim “Entrepreneurs Talk” der Ostfalia Hochschule und schilderte vor Studenten ihre Karriere. Inzwischen ist die 34-jährige Chinesin sehr erfolgreich, denn sie leitet in Braunschweig das von ihr aufgebaute Unternehmen HM – HeMin Metalltechnik.

So muss das sein bei den Gesprächen, die Lust auf Gründergeist machen sollen. So auch bei Min He: Nach ihrer schulischen Laufbahn studiert sie Modedesign, kann aber das Studium aus persönlichen Gründen nicht beenden. Sie bewirbt sich im neu errichteten, besten Hotel in Zhenjiang – und setzt sich unter 1000 Bewerbern durch.

Obwohl sie in ihrer Abteilung die einzige ohne Hochschulabschluss ist, steigt sie nach wenigen Monaten in das Management des Hotels auf. Über einen Zwischenstopp in Peking – hier studiert sie für einige Monate Wirtschaftsenglisch – kommt sie nach Deutschland.

Hier macht sie eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Danach sucht sie sich einen Job in der metallverarbeitenden Industrie. “Eher durch Zufall”, sagt Min He.

Sie optimiert Abläufe, gewinnt neue Kunden und bringt das Unternehmen voran. Die ersten Überlegungen nach einem eigenen Unternehmen tauchen auf.

2009 ist es so weit. Sie gründet die “HeMin Metalltechnik” – und steht wieder vor neuen Herausforderungen. “Ich wurde für ein wenig verrückt gehalten”, berichtet die Geschäftsfrau. Doch der Erfolg gibt ihr heute recht. Ihre Stärken führt sie unter anderem auf ihren unkonventionellen Werdegang zurück.

“Im Gegensatz zu anderen aus der Branche gehe ich oft an die Dinge anders heran”, so Min He. Ihr Tipp für die Studierenden: “Wenn Sie von einer Idee absolut überzeugt sind, setzten Sie sie um und lassen Sie sich nicht von der Angst, Fehler zu machen, abhalten. camp

Das nächste Gespräch findet am Mittwoch, 8. Juni, 18 Uhr, am Entrepreneurship Center der Ostfalia, Am Exer, in Wolfenbüttel statt. Zu Gast ist Jungunternehmer Christof Heidemeyer.

Quelle: Braunschweiger Zeitung: 1. Juni 2011, Campus, Seite 43

Entrepreneurship Lounge – alles rund um das Thema Unternehmensgründung aus der Hochschule

Einen angenehmen und informativen Abend verbrachten die Gäste der Entrepreneurship Lounge am vergangenen Donnerstag auf dem Campus Am Exer der Ostfalia in Wolfenbüttel. Neben Cocktails und Waffeln genossen die Besucher das angenehme Wetter. Bei der Entrepreneurship Lounge dreht sich alles um die Themen Entrepreneurship und Unternehmensgründung. An Messeständen war es möglich, sich konkret zu bestimmten Fragestellungen der Gründung zu informieren. Wichtige Akteure des Gründungsgeschehens in der Region kamen auf der Bühne zu Wort. Zum Schluss berichteten einige Jungunternehmer und Gründer von ihren Aktivitäten und Erfahrungen.

Prof. Dr. Rosemarie Karger, Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologie-Transfer der Ostfalia betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung des Themas Existenzgründung für die Hochschule. Anschließend hob Thomas Pink, Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel, die Existenzgründerfreundlichkeit nicht nur der Hochschulen, sondern der gesamten Region hervor.

Als Key Speaker des Abends wies Paolo Dell´Antonio, Vorstandssprecher der Mast-Jägermeister SE auf die Bedeutung einer aktiven Gründungskultur für die gesunde Entwicklung des Mittelstandes hin. Der Mittelstand wiederum trage wesentlich zur Stabilität und Widerstandsfähigkeit des wirtschaftlichen Systems bei, wie der vergleichsweise moderate Verlauf der vergangenen Finanzkrise in Deutschland gezeigt habe. Im weiteren Verlauf seiner Rede lobte Dell´Antonio die Entwicklung, die in Sachen Entrepreneurship in den letzten Jahren hier in der Region stattgefunden hat. Er zog gar Vergleiche mit der amerikanische Universität, an der er studiert und die sich als Unternehmensschmiede bewährt hat: „Was ich heute sehe, ist zwar noch nicht Stanford, aber zumindest sind wir ein deutliches Stück nähergekommen.“ Trotz entscheidend verbesserter Gründungsumgebung sei jedoch die gesellschaftliche Akzeptanz von Entrepreneurship noch nicht so, wie man es sich wünschen würde. Für die Zukunft hofft Dell´Antonio auf eine stärkere gesellschaftliche Unterstützung von Unternehmensgründern durch größere Akzeptanz.

Gastgeber Prof. Dr. Reza Asghari freute sich über das rege Interesse an der Entrepreneurship Lounge: „Im Rahmen der Lounge wurden interessante Gespräche geführt und wichtige Kontakte geknüpft. Die Entrepreneurship Lounge ist nicht nur eine Informationsplattform für Gründungsinteressierte, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Gründungsaktivitäten in der Region.“

Unterstützt wurde das Entrepreneurship Center bei der Veranstaltung der Lounge vom AStA der Ostfalia, dem Stadtmarketing der Stadt Wolfenbüttel sowie von den regionalen Partnern Laguna Beach und Café Kolibri.

Die Entrepreneurship Lounge ist Teil der Roadshow “Niedersachsen gründet” des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Zum Thema „Unternehmensgründung und –nachfolge“ diskutierten Oliver Syring (Vorstand der Wolfsburg AG), Jörg Saathoff (Leiter der Technologietransfer-Stelle der TU Braunschweig), Eckhard Sudmeyer (Geschäftsführer Unternehmensförderung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade) sowie Prof. Dr. Reza Asghari (Leiter des Entrepreneurship Centers der Ostfalia)