Ringvorlesung "Kreativ stören - Hochschule für Entrepreneure"

Hier gibt es alle Infos zur Ringvorlesung: www.entrepreneurship-center.de/lehre/ringvorlesung...
Weitere Infos

Autoren-Archiv für Merle Theeß

Macht mit beim Gründerwettbewerb der “WirtschaftsWoche”

Das renommierte Wirtschaftsmagazin “WirtschaftsWoche” schreibt zum sechsten Mal einen Gründerwettbewerb aus. Dabei können Gründer ein umfangreiches Preispaket mit Partnerleistungen von Partnern wie Osborne Clarke, der Entrepreneurs’ Organization und kemper trautmann von bis zu 300.000 Euro gewinnen, die Sieger schreiben außerdem regelmäßig ein Gründertagebuch in der WirtschaftsWoche. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. Juni 2012, alle wichtigen Infos gibt es hier: wiwo.de/gruenderwettbewerb

Ein Lotteriegewinn ist planbar!

“Als Entrepreneur können Sie sich ein Lotterie-Gewinnlos systematisch erarbeiten.” Mit diesem Satz löste Prof. Günter Faltin gestern Abend bei seinem Vortrag über kreative Unternehmensgründung zunächst skeptisches Raunen unter den etwa 50 Zuschauern aus. Die Stirnrunzeln malten große Fragezeichen. Wie soll das denn gehen?  Warum macht das dann nicht jeder? Ist der Professor womöglich ein Scharlatan? Keineswegs! Im Kopf ist er ein nüchterner Ökonom – im Herzen ein Künstler. Mit Witz und Leidenschaft erzählte er in einem fesselnden Vortrag, was Entrepreneurship ausmacht: Das kreative Kombinieren vorhandener Erfindungen und Dienstleistungen zu einem Produkt, das Mensch und Gesellschaft dient.

Schönes Gesülze, das er in irgend einem philosophischen Fachbuch gelesen hat? Weit gefehlt! Seine Erkenntnisse beruhen auf alle auf eigenen Erfahrungen. Als Gründer der “Teekampagne” revolutionierte er in den 80er Jahren den Teemarkt, obwohl er als Kaffeetrinker von Tee gar keine Ahnung hatte und von Transportlogistik schon gar nicht. Seine Geschichte zeigt, dass man heutzutage als Unternehmer nicht mehr alles selbst machen muss, ja aufgrund der zunehmenden Komplexität der Welt gar nicht kann. ” Da tappt man leicht in die Belastungsfalle und hat den Kopf nicht frei”, so Faltin. Die besondere Leistung eines Entrepreneurs bestehe heute vielmehr darin, vorhandene Komponenten kreativ zu nutzen. Wieso Tee in kostspieligen Kleinpackungen verkaufen, wenn der Verbraucher beim weitaus kürzer haltbaren Kaffee auch größere Packungen akzeptiert? Warum ein Bettengeschäft nicht nachts als Hotel nutzen? Wieso die Menschen Saftkisten schleppen lassen, wenn sie sich den Saft auch ganz einfach zuhause aus Bio-Saftkonzentrat und Leitungswasser mischen können? Brauche ich dafür eine eigene Saftkonzentrat-Anlage, Abfüllmaschine, Verpackungsmaschine, ein eigenes Versandunternehmen? “Nein, das gibt es alles schon. Und die können das viel professioneller als ich”, so Faltin. Ein Entrepreneur nutze diese Komponenten und mache daraus ein neues Angebot mit einem klaren Marktvorteil.

Entscheidend für den Erfolg sei ein gut durchdachtes Konzept, das sich direkt am Markt, an den Bedürfnissen von Mensch und Gesellschaft orientiert. Da könne die Ausarbeitung durchaus mal bis zu zehn Jahre dauern. Faltin: “Ein gutes Konzept ist mehr als ein Geschäftsmodell. Ich nenne es ‘Entrepreneurial Design’. Ein gutes ‘Entrepreneurial Design’ ist sehr wertvoll und lässt Ihren Unternehmenswert schnell steigen – meist schneller als die tatsächlichen Gewinne.” Da ist er also:  Der Sechser im Lotto!

Am Ende des Vortrags sind aus den stirnrunzeligen Fragezeichen strahlende Ausrufezeichen geworden. Die Zuschauer stehen noch lange beieinander, diskutieren über das eben Gehörte und schnappen sich am Ausgang einen Programmzettel der Ringvorlesung. Denn eins ist klar: Beim nächsten Mal sind sie wieder dabei!

Nächste Woche:

“Auf dem Weg zur Gründerhochschule”

Prof. Reza Asghari (Leiter des Entrepreneurship Center, Ostfalia / TU Braunschweig), Jörg Saathoff (Leiter der Technologietransfer-Stelle der TU Braunschweig) und Ellen Fischer (Career Service der HBK) berichten über die Unterstützungangebote für angehende Entrepreneure.

Ort: TU Braunschweig, Haus der Wissenschaft (Pockelsstraße 11), Raum PK 11.1

Zeit: Mittwoch, 9. Mai 2012, 18.30 bis 20.00 Uhr

Die Ringvorlesung ist offen für alle. Weitersagen!

Das vollständige Programm gibt es hier: www.entrepreneurship-center.de/lehre/ringvorlesung/

Was macht Mia bei den Clowns?

Unsere Weltenbummlerin Mia zieht durch die ostfälische Hochschullandschaft, um den Gründergeist zu verbreiten. Als waschechte Amerikanerin trägt sie das Entrepreneurship-Gen in sich und hat immer einen unkonventionellen Ratschlag parat. Also wenn ihr sie seht: Einfach mal anquatschen! So wie die Clowns heute beim Projekttag in der Fakultät für Soziale Arbeit.

Entrepreneurs Talk goes Ringvorlesung: “Kreativ stören – Hochschule für Entrepreneure”

In diesem Semester veranstalten wir unseren “Entrepreneurs Talk” in Form einer wöchentlichen Ringvorlesung unter dem Titel “Kreativ stören – Hochschule für Entrepreneure”. Los geht’s mit einem echten Knaller:
Am Mittwoch den 2. Mai 2012 um 18:30 Uhr wird Günter Faltin, renommierter Professor für Entrepreneurship an der FU Berlin und erfolgreicher Unternehmer, im Haus der Wissenschaft über sein Konzept der kreativen Unternehmensgründung sprechen. Mit seiner 1985 gegründeten „Teekampagne“ revolutionierte er den Teemarkt und ist heute der weltgrößte Importeur von Darjeeling-Tee. Eine ganze Reihe weiterer Unternehmen, die im Umfeld des Hochschullehrers entstanden, wenden sein Geschäftsmodell erfolgreich an. Sein Buch “Kopf schlägt Kapital” ist ein Bestseller.
Auch die nachfolgenden Vorträge der Ringvorlesung sind hochspannend. Wie entstehen kreative Innovationen? Welche Rolle spielen Lern- und Reflexionsprozesse für den Erfolg von Startups? Wie funktioniert kreatives Marketing? Und was ist Entrepreneurship 2.0? In der interdisziplinär ausgerichteten Ringvorlesung regen Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen zum Diskurs über Kreativität und Dynamik in einer Hochschule für Entrepreneure an.
Die Ringvorlesung findet ab dem 2. Mai jeden Mittwoch von 18.30 bis 20.00 Uhr im Haus der Wissenschaft (Raum PK 11.1) statt. Das komplette Programm gibt es unter:
Eingeladen sind Studierende, Lehrende und Mitarbeiter der Ostfalia Hochschule, TU Braunschweig und HBK Braunschweig sowie die interessierte Öffentlichkeit. Bringt eure Familie, Freunde und Nachbarn mit und erlebt mit uns spannende Vorträge und Diskussionen über kreatives Unternehmertum und die Rolle der Hochschulen.
Wir freuen uns auf euch!

Hessenkopfmarathon

Unser Team wächst und wächst, neue Veranstaltungen werden geplant, die Informations- und Coachingnachfrage steigt. Kurz gesagt: Wie jedes erfolgreiche Startup kommen auch wir an den Punkt, wo der Flurfunk nicht mehr ausreicht und wir mehr interne Strukturen brauchen. Deswegen haben wir uns einen Tag im Haus “Hessenkopf” mit wundervollem Blick auf den Goslarschen Harz zu einem Workshop zurückgezogen. Es wurde aufmerksam zugehört, heiß diskutiert, herzhaft gelacht und beschlossen.

Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich ein paar hübsche Portraitfotos für unsere Teamseite gemacht. Jetzt könnt ihr sehen, wer alles am Traum von der Gründerhochschule mitwerkelt.

Ostfalia vergibt Entrepreneurship-Stipendium an Gründerteam “MyExcuse”

Die Ostfalia hat zum ersten Mal ein Stipendium für innovative Unternehmensgründungen verliehen. Die Stipendiaten Thiago de Carvalho Jonas und Tobias Burghardt freuen sich über 500 Euro pro Nase. Worum es bei ihrem Gründungsprojekt “MyExcuse” geht? Das erzählten sie am Freitag in einem Pressegespräch mit der Braunschweiger Zeitung hier bei uns im Entrepreneurship Center.

Center TV: Amir Roughani zu Gast im Entrepreneurs Talk

Amir Roughani, Gründer des erfolgreichen Technologieunternehmens “Vispiron”, berichtete kürzlich sehr charmant und mitreißend im Entrepreneurs Talk über seinen Weg als Unternehmer. Für alle, die diese tolle Veranstaltung verpasst haben, steht nun der Video-Mitschnitt online:

Entrepreneurship zum Anfassen – Das war die Spring School 2012

Was haben Studierende aus den Bereichen Gesundheitswesen, Fahrzeugtechnik, und Betriebswirtschaftslehre gemeinsam? Sie alle besuchten die Spring School des Entrepreneurship Center an der Ostfalia-Hochschule. Ziel der Veranstaltung ist die Entwicklung einer eigenen Geschäftsidee bis hin zum Businessplan. Das Tüpfelchen auf dem i: Das Gründerteam mit der innovativsten Idee und dem besten Konzept am Schluss prämiert und sackt 200 Euro pro Kopf ein!

Unterstützung erhielten die angehenden Entrepreneure von gestandenen Unternehmern. Und schon am ersten Tag wurde klar: Um ein erfolgreicher Unternehmer zu sein, braucht es weder Anzug noch Aktentasche. Dies bewies Heiner Vierke, der im Kapuzenhoodie seinen Vortrag hielt. Ihr denkt, ihr kennt Heiner Vierke nicht? Weit gefehlt! Wer in Braunschweig Bus fährt oder schon mal beim TÜV war, dem fallen Heiner Vierkes Produkte direkt ins Auge – die Arbeitskleidung der Mitarbeiter. Mit seiner Firma „Fashion & Products for Brands“ hat Heiner Vierke es ganz nach oben geschafft. Zu seinen Kunden zählen Bugatti, Milka und Lufthansa. Mit seiner locker-sympathischen Art und seinem persönlichen Enthusiasmus begeisterte er die Studierenden für das Unternehmersein, gab ihnen aber auch klipp und klar zu verstehen, dass die Selbstständigkeit kein Ponyhof ist. Doch wer an sich und seine Idee glaubt, sagte er, könne jedes selbst gesteckte Ziel erreichen – sei es der Porsche vor der Tür oder das beglückende Gefühl, junge Menschen im eigenen Unternehmen auszubilden und eine Zukunft zu geben.

Eine Premiere bei der diesjährigen Spring School war der „Idea Jam“, der von Dr. Michael Schuricht und Clemens Meyer-Holz von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt wurde. Vom Brainstorming bis zum “Business Canvas Model” brachten die beiden den Studierenden systematische Methoden bei, mit deren Hilfe man auf gute Geschäftsideen kommen und konsequent weiterentwickeln kann. Mit vollem Erfolg! Denn rund die Hälfte der Studierenden brachte zwar eine große Leidenschaft für das Unternehmersein mit zur Spring School, jedoch keine oder nur vage Geschäftsideen. Am Ende der Woche aber hatten alle Teilnehmer eine innovative und – so die Jury – umsetzbare Geschäftsidee. Interessanterweise identifizierten viele Teilnehmer ganz unabhängig voneinander ein hohes Gründungspotenzial im Themenbereich „Demographischer Wandel“. Der “Idea Jam” zeigte auch deutlich: Eine gute Geschäftsidee ist nicht schwer zu finden. Viel wichtiger für den Erfolg eines Unternehmens sind Leidenschaft, ein gut durchdachtes Konzept und Durchhaltevermögen.

Am letzten Tag präsentierten die Studierenden ihre Ideen und Businesskonzepte vor einer fachkundigen Jury: Prof. Dr. Asghari (Leiter des Entrepreneurship Center), Jörg Saathoff (Leiter der Technologie-Transfer-Stelle der TU Braunschweig), Steffi Melle (Wolfsburg AG) und Uwe Köhler (BANSON e.V.) waren gespannt wie ein Flitzebogen, legten Knackpunkte offen und rangen am Ende lange mit der Entscheidung über das Gewinnerteam, denn alle präsentierten sich und ihre Idee sehr gut. Deswegen gab es am Ende auch zwei Gewinnerteams: Aron Kuntze und Matthias Marzok überzeugten mit ihrem Projekt „E-Lock-Systems“, ein innovativer Diebstahlschutz für Fahrräder, Thiago de Carvalho Jonas mit seiner Web-Plattform„MyExcuse“. Diese erleichtert Schulen und Eltern das Schreiben, Vermitteln und Verarbeiten von Entschuldigungen und soll künftig auf weitere Bereiche der schulinternen Organisation ausgeweitet werden.

Wir gratulieren von Herzen!

Gründungsprojekt FastBiz stellt sich auf der CeBIT vor

Normalerweise ist Boris Kaminski die Ruhe selbst. Doch dieser Tage sieht man ihn nervös im Entrepreneurship Center auf- und abtigern. Nächste Woche präsentiert er zum ersten Mal sein Gründungsprojekt FastBiz auf der CeBIT in Hannover. Fieberhaft arbeitet er mit Hilfe seiner beiden Hiwis bis zur letzten Minute an der Präsentation seines Software-Projekts. Am Montag muss alles fertig für den Aufbau sein. Sind die Daten schon auf den Server kopiert? Läuft das System dort fehlerfrei? Wo bekommen wir auf die Schnelle ein Logo her? Und wieso sind die Visitenkarten noch nicht angekommen?

“Hoffentlich funktioniert alles. Eigentlich kommt die CeBIT einen Tick zu früh für uns. Andererseits könnte man vermutlich ewig an Details rumschrauben. Da muss man auch einfach mal einen Schnitt machen und sagen: ‘Schaut her, das ist mein Produkt. Es ist noch optimierbar, aber ihr könnt jetzt schon sehen, dass es euer Leben einfacher machen wird.’”

FastBiz ist eine Ausgründung des Institut für E-Business an der Ostfalia Hochschule. Das Institut unterstützt Kommunen und mittelständische Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren. Boris Kaminski arbeitete schon während seines Studiums der Informatik am Institut und stieg nach seinem Studium in Vollzeit ein. In der täglichen Arbeit stieß er immer wieder auf das Problem, dass die Anpassung der auf dem Markt erhältlichen Software an die speziellen Bedürfnisse der Kommunen und Unternehmen oft sehr aufwendig ist. “Das muss doch einfacher gehen!”, dachte er sich und die Geschäftsidee war geboren. Seit September 2011 sitzt er nun als Gründer im Ideen-Inkubator des Entrepreneurship Centers und entwickelt unter dem Namen “FastBiz” eine eigene Software-Lösung.

Was genau verbirgt sich hinter FastBiz, Herr Kaminski?

“FastBiz ist eine intuitiv nutzbare Plattform zur Visualisierung von Arbeitsabläufen in Unternehmen und Behörden. Viele klassische Planungssysteme können sich nicht so schnell an Entwicklung und die damit einhergehenden Strukturänderungen in Unternehmen anpassen. Das führt oftmals dazu, dass Arbeitsabläufe in das Korsett der Software gezwängt werden müssen. Wer seine Software teuer eingekauft hat, ist doppelt angeschmiert. Denn auf die hohen Anpassungskosten kommt schnell das Vielfache an Kosten für Wartung und Entwicklung oben drauf. Hier setzen wir mit unserer Idee an. Wir entwickeln ein flexibles und internetbasiertes Workflow-Management-System, das sich einfach und schnell an strukturelle Veränderungen anpassen lässt.”

Aha, und was heißt das konkret?

“FastBiz ermöglicht eine simple Visualisierung und bietet Online-Formulare und Werkzeuge zur einfachen Vorgangsbearbeitung über das Internet. Formulare und Schreiben werden mittels Open Office gestaltet, einfach hochgeladen und bezüglich der Verantwortlichkeiten definiert. Durch das “Software-as-a-Service”-Prinzip spart man Geld, Zeit und Nerven. Doch FastBiz optimiert nicht nur die Arbeitsprozesse in Unternehmen und reduziert ihre Kostenlast – Unternehmen können damit auch selbst Geld verdienen! Es bietet die Möglichkeit, eigene Prozesse gegen eine Gebühr an Dritte zu verkaufen. Dieses Provisionsmodell erlaubt es zum Beispiel Beratungsunternehmen, während des Einsatzes beim Kunden Workflows auf Bestellung zu visualisieren und digitale Workflows unkompliziert und schnell mit wenigen Klicks einsatzfähig zu machen. Umgedreht hat man die Möglichkeit, mit Hilfe der integrierten Workflow-Bibliothek Prozesse anderer Unternehmen je nach Bedarf zu übernehmen. So muss man das Rad nicht jedes Mal neu erfinden und kommt in der Unternehmensentwicklung schneller voran.”

Apropos schneller voran: Eine kurze Pause zur rechten Zeit erhöht nachweislich die Effizienz und Leistungsfähigkeit eines Menschen. Und Sport soll ja immer gut gegen Nervosität sein. Also ran an den Kicker!

FastBiz auf der CeBIT:

Halle 26, Stand C50

Startkapital für unsere Gründer!

Drei unserer Gründerteams freuen sich über einen dicken Batzen Startkapital: Askozia, Deligo und Live-Artist-Booking. Mit Fördermitteln vom Bund und vom Land Niedersachsen können sie jetzt richtig durchstarten. Wir gratulieren von Herzen!