Die akademische Gründerförderung des Entrepreneurship Centers folgt auf der operativen Ebene einem ganzheitlichen Konzept, welches wir hochschulintern als „ESC-Methode” definiert haben. Dabei werden die Ideen potenzieller Gründer in einem Erstgespräch evaluiert, ggf. weitere Coachingmaßnahmen festgelegt und exzellente Ansätze im Inkubator besonders gefördert.
Besonderheiten der ESC-Methode:
- In der Phase der Sensibilisierung ist der abgebildete Entrepreneurs Club sowie die Stipendienvergabe für gründungsaffine Studierende zu benennen.
- In der Phase der Identifikation stellen sowohl das hochschulweite Screening-Konzept sowie die Stipendienvergabe für die Sieger der Promotion-School, einem regionalen Gründungs-Schülerwettbewerb, besondere Ansätze dar.
- In der Phase der Analyse bzw. Selektion ist die fachspezifische Potentialanalyse durch Professoren zu benennen.
- Zur Steigerung des Gründungsmutes zeichnen sich in der Phase des Coachingprozesses sowohl die Möglichkeiten zur Komponentengründung als auch der erlebnispädagogische Unterstützungsansatz, die Mittelvergabe und Beteiligungsmöglichkeit über die hochschuleigene Beteiligungsgesellschaft sowie der Einsatz der Entrepreneurship-Mentoren verantwortlich.
- In der Phase der Gründungsvor- und Nachbereitung werden bspw. die erfolgreichen Best-Practice-Beispiele eingesetzt, um den Neugründern wichtiges Erfahrungswissen zu vermitteln und ihre Motivation zu steigern.
Dieser breite Maßnahmenmix stellt demnach sicher, dass eine Vielzahl vorkommender Gründungshemmnisse in allen fünf Phasen ausgeräumt werden können. In allen Gründungsphasen stellt unser gemeinsam mit der TU Braunschweig entwickeltes Assessment-Tool als flankierendes Instrumentarium sicher, dass der erforderliche Unterstützungsgrad zielgenau und richtig dosiert zu effektiven Ergebnissen führt.
Querschnittsziele:
- Das Governance & Qualitätsmanagement beinhaltet wesentliche Aspekte zur Verstetigung und Verbesserung der globalen Verankerungsstrategie unserer Gründungskultur innerhalb der Hochschule und darüber hinaus. Die Regelwerke geben uns einen festen Rahmen und das speziell konzipierte Qualitätsmanagement stellt die Einhaltung der Vorgaben aus den Regelwerken und den allgemeinen entrepreneurialen Entwicklungsansätzen sicher.
- Durch Kooperations- und Bondingmaßnahmen werden die Rahmenbedingungen mit einer innerlichen nachhaltigen Struktur versehen, die nicht nur den Vernetzungsgrad in der Region steigern, sondern auch den potentiellen GründerInnen eine sehr gute Ausgangsbasis verschaffen soll.
- Die Forschung & Interdisziplinarität im Bereich des Entrepreneurships dient zum einen als Grundlage für innovative Ansätze, die der Hochschule die Positionierung als Think Tank in der Region ermöglichen und zum anderen dazu, die Ergebnisse der Forschung sowohl der entrepreneurialen Lehre zugänglich zu machen als auch dem Gründungsbetreuungsprozess als Ganzes auf hohem wissenschaftlich fundiertem Niveau zu halten. Die Forschungsschwerpunkte der Gründungspsychologie und der Integration von IT-unterstützten Ansätzen (Entrepreneurship 2.0) spielen hierbei eine wichtige Rolle.
- Der Ausbau des Gender Entrepreneurships ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zur Gründerhochschule. Durch geschlechtsspezifische Informations- und Lehrveranstaltungen werden gezielt bestehende Ungleichverteilungen beseitigt und so das gesamte Gründungspotenzial der Hochschule aktiviert. Hierzu werden die fachlichen Ressourcen der Hochschule mit den thematischen Forschungsschwerpunkten verknüpft, um eine effiziente Angleichungsstrategie zu entwickeln und diese sodann operativ umzusetzen.






















