Prof. Dr. Asghari berichtet in seiner Kolumne in der aktuellen Ausgabe der Studi38 über das Förderprogramm EXIST:
Unsere Zeit ist geprägt durch eine globalisierte Informations- und Wissensgesellschaft. Die Produktionsprozesse werden anspruchsvoller und der weltweite Wettbewerb wird durch innovative Produkte und Dienstleistungen bestimmt. Dabei ist entscheidend, dass neues Wissen nicht nur in Forschungseinrichtungen erzeugt wird, sondern auch Zugang in die Industrie und in die Gesellschaft findet.
Die Unternehmensgründung ist das effektivste Instrument für den Technologie- und Wissenstransfer. Entrepreneurship als Durchsetzung von neuen Ideen am Markt treibt die Innovationsdynamik an. Das ist wichtig, denn die deutsche Volkswirtschaft wird den globalen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts nicht mehr mit den Innovationserrungenschaften aus dem vorigen Jahrhundert bestehen können. Neue, innovative, aus den Universitäten heraus entstehende Start-ups sichern die langfristige Prosperität unserer Gesellschaft. Dies hat zu einem Paradigmenwechsel in der Hochschulpolitik geführt. Wurden in der Vergangenheit die marktnahen Aktivitäten der Hochschulen mit Skepsis betrachtet, unterstützt heute die Politik auf der Landes- und Bundesebene das Hochschul-Entrepreneurship.
Das größte Förderprogramm der Bundesregierung zur Unterstützung der Hochschulausgründung ist EXIST (www.exist.de). Im Rahmen dieses Programmes erhalten Studenten, Absolventen und Doktoranden ein Stipendium bis zu 2400 Euro im Monat, um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Und: Die bundesweite Erfolgsquote bei der Antragstellung beträgt rund 50 Prozent.
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