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Allgemeine Information des Entrepreneurship Center

Neue BASAR-Ausgabe: Zwei Beiträge über unser Entrepreneurship-Masterprogramm und unser Lehrangebot

In der brandneuen Ausgabe von BASAR sind zwei Beiträge über unseren neuen Masterstudiengang “Entrepreneurship & Innovation Management” sowie über das Angebot des Lehrstuhl für Entrepreneurship von Professor Dr. Asghari erschienen.

Für bessere Leseansicht bitte auf die Bilder klicken:

2014-01_BASAR-S06_Masterprogramm

2014-01_BASAR-S05_Lehrstuhl-EShip

Info
Januar 15 2014
Allgemeine Information des Entrepreneurship Center

Existenzgründung in Deutschland – Eine Option für Studierende und Hochschulabsolventen/innen aus Nicht-EU-Ländern

Deutschlandweit besuchen ca. 193.000 Bildungsausländer/innen Universitäten. Sie bilden die Gruppe der Hochqualifizierten, die für ihr Studium nach Deutschland gekommen sind. Aus volkswirtschaftlicher Perspektive handelt es sich hierbei um ein Potenzial, das zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann – insbesondere in Zeiten des Fachkräftebedarfs. Dies kann gelingen, indem international Hochqualifizierte als Arbeitnehmer/innen, aber auch als Arbeitgeber/innen tätig sind. Letzteres kann beispielsweise in Form der eigenen Unternehmensgründung oder als Freiberufler/in realisiert werden. Dies gilt auch für Nicht-EU-Staatsbürger/innen in Deutschland, die sich auf § 21 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) beziehen können. Im August 2012 erfolgte eine Gesetzesänderung, die die Existenzgründung von Hochqualifizierten aus Nicht-EU-Ländern erleichtert.

Der Anteil der ausländischen Neugründungen hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt: Von 13,1 auf 30,5 Prozent. Der Anteil von Gründungen von Personen mit Migrationshintergrund liegt schätzungsweise bei 45 Prozent – Tendenz steigend. Für Studierende und Hochschulabsolventen/innen kann die eigene Existenzgründung eine Option sein, sich den Lebensunterhalt während der akademischen Laufbahn zusätzlich zu finanzieren. Eine Möglichkeit ist eine selbständige Tätigkeit, beispielsweise als Softwareentwickler/in, Übersetzer/in, Musiklehrer/in, … .

  • Konkret bedeutet dies für Studierende aus Nicht-EU-Ländern:

Aufenthaltsrechtlich ist die Möglichkeit zur Existenzgründung durch § 21 Abs. 6 AufenthG gegeben. Allerdings muss die Ausländerbehörde die selbständige Tätigkeit gesondert genehmigen. Das Engagement zur Existenzgründung darf den Erfolg des Studiums nicht gefährden. Aufgrund dessen sind 240 halbe oder 120 ganze Arbeitstage im Jahr erlaubt.

  • Für Hochschulabsolventen/innen aus Nicht-EU-Ländern gilt folgendes:

Wurde das Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder vergleichbaren Ausbildungseinrichtung im Bundesgebiet erfolgreich abgeschlossen oder wenn als Forscher/in oder als Wissenschaftler/in eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 oder § 20 im AufenthG vorhanden ist, kann eine Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer selbständigen Tätigkeit erteilt werden. Zwei zentrale Voraussetzungen sind: 1. Es muss ein Zusammenhang zwischen Hochschulerworbenen Kenntnissen und der Selbständigkeit vorhanden sein. 2. Der eigene Lebensunterhalt und das der unterhaltsberechtigten Familienangehörigen müssen gesichert sein.

Für beide Zielgruppen gilt: Nach einer positiven Rückmeldung der Ausländerbehörde muss für die eigene selbständige gewerbliche Tätigkeit das Gewerbe beim Gewerbeamt gemeldet werden. Für eine freiberufliche Tätigkeit ist eine Steuernummer (Finanzamt) erforderlich.

Die eigene Existenzgründung stellt jeden vor großen Herausforderungen und vor viele Fragen, die zu klären sind. An welche Ansprechpersonen und an welche Behörden müssen sich Gründungsinteressierte wenden? Welche Fördermöglichkeiten stehen zur Verfügung? Wie wird ein Businessplan erstellt? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen finden Gründungsinteressierte sowohl innerhalb als auch außerhalb der Universität Unterstützung. Als Beispiel ist das Projekt Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ zu nennen, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit gefördert wird. Ein Teilprojekt mit dem Standort in Niedersachsen ist „Wir gründen in Deutschland! Unterstützung für Akademiker/innen und Gründer/innen aus dem Ausland“. Das Projektziel ist es Informationspakete zusammenzustellen und Informationsveranstaltungen zu organisieren, um Studierende und Hochschulabsolventen/innen aus Nicht-EU-Ländern für das Thema der Selbständigkeit in Deutschland zu sensibilisieren.

Welche weiteren konkreten Angaben für eine Selbständigkeit benötigt werden, welche Behörden zu kontaktieren sind, um sich auch rechtlich zu informieren, können beispielsweise den folgenden Internetseiten entnommen werden: www.netzwerk-iq.de, www.existenzgruendung-iq.de  oder www.wir-gruenden-in-deutschland.de

Für nähere Infos könnt ihr euch einfach bei Frau Mahzad Hoodgarzadeh von der RKW Niedersachsen GmbH (hoodgarzadeh@rkw-niedersachsen.de) melden.

Info
Oktober 14 2013

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