Wirtschaftsförderer informieren sich im Institut für Entrepreneurship

Trafen sich im neuen Institut für Entrepreneurship in Wolfenbüttel (v.l.): Anja Blümel (Wolfsburg Marketing GmbH), Gunter Eckhardt (wito gmbh Peine), Prof. Dr. Reza Asghari, Jürgen Kattenstroth (Landkreis Wolfenbüttel), Stephan Grenz (Landkreis Goslar) und Dr. Jörg Aßmann (WIS GmbH Salzgitter)
„Unser Ziel ist es, High-Tech-Gründungen aus der Hochschule langfristig an die Region zu binden, hierzu ist auch die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderern ein wichtiger Baustein“, berichtet Prof. Dr. Reza Asghari, Leiter des Stiftungslehrstuhls für Entrepreneurship der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Im Rahmen eines Arbeitstreffens waren die Wirtschaftsförderer in das Institut für Entrepreneurship nach Wolfenbüttel gekommen und wurden hier umfassend über die Aktivitäten des neuen Lehrstuhls informiert.
„Regionalwirtschaftlichen Fragestellungen kommt derzeit eine zunehmende Bedeutung zu“, so Jürgen Kattenstroth, Wirtschaftsförderer des Landkreises Wolfenbüttel. Verantwortlich dafür sind die – trotz oder gerade wegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen – ablaufenden Konzentrations- und Internationalisierungsprozesse in der Wirtschaft. Das Institut für Entrepreneurship unter der Leitung von Prof. Dr. rer. pol. Reza Asghari leistet hierbei einen wichtigen Beitrag den Technologie- und Innovationstransfer in konkrete Unternehmensgründungen in der Region münden zu lassen. Wirtschaftförderer der ganzen Region kamen im Institut
zu einem Arbeitstreffen zusammen, um sich über die neuen Angebote für Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschulen zu informieren. „Gerade im Hinblick auf das wirtschaftliche Potenzial eines gezielten Wissenstransfers können unsere Angebote hilfreiche Impulse sein“, so Prof. Dr. Asghari, der seit langem gute Verbindungen zum Landkreis Wolfenbüttel pflegt. Auf besonderes Interesse stieß auch der Ideeninkubator des Instituts, der am Campus Exer entstanden ist. Wie in einem Think Tank können hier Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter für bis zu sechs Monate Räumlichkeiten kostenfrei nutzen, um ihre Geschäftsidee zu entwickeln und ihren Businessplan zu schreiben.
Umfangreich unterstützt werden sie dabei durch Coaching und Beratung durch das Institutsteam direkt vor Ort. „Wir wollen eine Kultur der Unternehmensgründung nachhaltig verankern und so unseren Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft leisten“, formuliert Professor Asghari die Ziele des Instituts. Dabei bringen die Angebote bereits erste Früchte hervor. Rund zehn unterschiedliche Projekte betreut das Team um Prof. Asghari intensiv, die ersten Gründer werden in Kürze den Inkubator beziehen. Die Bandbreite reicht hierbei von der Chipentwicklung bis hin zur innovativen Vermarktung von Software. „Wir leisten intensive Unterstützung bei der Ideenkonkretisierung bis zur Gründung. Ein starkes Netzwerk mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften ergänzt den die Servicedienstleistungen für unsere Gründer und gewährleistet auch eine intensive Betreuung in der Nachgründungsphase“, so Prof. Dr. Asghari abschließend. Die Zukunft kann hier also einiges für den Landkreis und die Region bringen.