Ringvorlesung "Kreativ stören - Hochschule für Entrepreneure"

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Tag-Archiv für 'Social Entrepreneurship'

Obacht! Internationales Praktikum im Bereich Social Entrepreneurship

Du interessierst Dich für Social Entrepreneurship, möchtest die Zukunft unserer Erde aktiv mitgestalten und wolltest schon immer mal nach Afrika? Dann kommt hier genau das Richtige für Dich:

Ashoka bietet ab Mai 2012 einen 6-monatigen, internationalen Praktikumseinsatz. Der/die Praktikant/in wird zunächst für 3 Monate im Berliner Büro von Ashoka das deutsche Team in der Auswahl und Betreuung führender Social Entrepreneurs in Deutschland unterstützen sowie in internationalen Programmen mitarbeiten. Danach schließt sich ein weiterer 3-monatiger Einsatz im kenianischen Ashoka-Büro in Nairobi an, wo der/die Praktikant/in das lokale Team durch die in Berlin erworbenen Fähigkeiten im Tagesgeschäft unterstützen wird.

Das Praktikum ist für die komplette Zeit mit 300 Euro monatlich vergütet, zudem übernimmt das ASApreneurs-Programm die Flug-,Versicherungs- und Visumskosten des/r Praktikanten/in und bietet eine sehr intensive Vor- und Nachbereitung des Einsatzes an.

Die Bewerbungsfrist endet am 10. Januar 2012. Weitere Informationen gibt es hier: ASA-Programm

Ashoka ist die älteste und größte Organisation zur Förderung von Sozialunternehmern (“Social Entrepreneurs”). Sie ist eine überkonfessionelle, überparteiliche Organisation mit Hauptsitz in Washington und gemeinnützigen Tochtergesellschaften rund um die Welt.

Wolfenbütteler Studenten haben eine eigene Firma gegründet

Noch mehr Presse: Monkey Age organisiert Partys ohne Alkohol und Zigaretten – Ostfalia-Hochschule hilft

Kim Schulz (links) und Felix Draheim diskutieren in ihrem Büro, das auch als Lagerraum dient. In den Kisten befinden sich T-Shirts mit Werbeaufdrucken. Foto: Kai-Uwe Ruf

WOLFENBÜTTEL. Drei Wolfenbütteler Studenten haben ein Unternehmen gegründet. Sie organisieren Partys für Jugendliche. Das Besondere: Bei den Festen wird kein Alkohol konsumiert. Außerdem herrscht Rauchverbot.

Monkey Age haben sie ihre Firma genannt. Den Namen tragen auch die Feten, die die drei veranstalten.

Das Konzept wird von der Wolfenbütteler Ostfalia-Hochschule unterstützt. Reza Asghari, Leiter des Entrepreneurship Centers der Ostfalia, hat die junge Firma unter seine Fittiche genommen. Monkey-Age erhielt einen Büroraum und bekommt Unterstützung, wenn Probleme auftauchen. “Das Konzept ist gut”, sagt Asghari: “Es spricht ein soziales Problem an, und es löst es.”

Monkey Age leiste außerdem einen Beitrag zur Integration von Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln. Diesen werde oft der Eintritt in Diskotheken verwehrt. Bei den Feiern von Monkey-Age könnten sie aber dabei sein.

Idee stammt aus England
Firmengründer Felix Draheim erzählt, auf die Idee habe ihn ein Freund gebracht, der ähnliche Veranstaltungen in England kennen gelernt habe.

Ihm und seinen Mitstreitern gehe es nun um die professionelle Umsetzung. Und dabei sei das Team auf einem guten Weg. “Wir haben eine eigene Marke geschaffen”, sagt der 25-Jährige. Die Anfänge aber seien schwierig gewesen. Die professionelle Ausstattung der Partys mit DJs, Aktionen und eigenem Design, die Werbung und die Raummieten hätten das Budget mächtig belastet. “Es lief kostendeckend”, sagt Draheim. Geld über geblieben sei aber nicht.

Dann habe ein privater Kontakt Hilfe gebracht. Draheim lernte Marcus Becks kennen, Assistent an Asgharis Institut für Entrepreneurship. Er und sein Kompagnon, Simon Motz, durften ihr Konzept vorstellen und überzeugten damit.

Um die Arbeit zu bewältigen, holten sich Draheim und Motz als dritten Mitarbeiter schließlich Kim Schulz ins Boot. Der 21-Jährige ist vor allem für die Werbung im Internet zuständig. Gemeinsam mit dem Institut arbeiteten sie an Verbesserungen, erzählt Draheim.

Zunächst sei angedacht gewesen, die Partys in einem Franchising-System zu vermarkten. Dabei hätte sich Monkey-Age Partner gesucht, die in ihrem Namen die Feten organisiert hätten. “Uns hat das aber nicht gefallen, weil wir so zu wenig Einfluss gehabt hätten”, erzählt der 25-Jährige.

Schließlich habe man beschlossen, mit den Städten zusammenzuarbeiten, in denen die Partys stattfinden. Die Kommunen stellten beispielsweise die Veranstaltungsorte zur Verfügung. Das spare Monkey-Age eine Menge Geld. Sowohl das Unternehmen als auch die Stadt profitiere davon.

Fete in Wolfenbüttel geplant
In Wolfenbüttel kooperiere das Unternehmen auch mit dem Jugendparlament. Für September sei eine Party in der Lindenhalle geplant.

Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel: 27. April 2011, Wolfenbütteler Zeitung, Seite L31

Stanford E-Corner – How Ideas Take Flight

Sehenswerter Videocast der Stanford-Professorin Jennifer Aaker, über die Macht von Social Media. Für eine ruhige Stunde am Wochenende bestens geeignet.

Veranstaltungstipp an der TU zur Rettung Welt – Das Innovationsfoyer

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Braunschweiger Innovationsfoyer des Instituts für Transportation Design in Kooperation mit dem Haus der Wissenschaft Braunschweig am 24.06.2010 um 19:00 Uhr.

Schwerpunkt ist Social Business:

Die intelligente Verknüpfung von Ökonomie und sozialen Anliegen

Der Impuls für “Social Business” geht auf den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zurück. Mit seiner Grameen Bank setzte er Dutzende von außergewöhnlich erfolgreichen Beispielen für das, was er damit meint: Unternehmen, die ausschließlich zu dem Zweck gegründet werden, brennende gesellschaftliche Probleme zu lösen wie die Überwindung der Armut oder den Zugang zu nachhaltigen Formen der Energie. Peter Spiegel, unter anderem Biograf von Yunus sowie Leiter des Genisis Institute for Social Business, trug maßgeblich zum Start und rasanten Erfolg der Social Business Bewegung in Mitteleuropa bei. Er erklärt das Konzept und was es bisher weltweit und inzwischen auch in Deutschland auslöste.

Weitere Infos:
http://www.transportation-design.org/cms/front_content.php?idcat=38&idart=195〈=1

„To create economic opportunities for others“

Social Entrepreneurship“ ist in aller Munde. Gerade in Krisenzeiten besinnen sich wieder mehr Menschen auf Werte und sehen Perspektiven in gesellschaftlichem Engagement. Oftmals wird dabei theoretisch diskutiert und wenig praktisch gehandelt – Studierende aus aller Welt bewiesen nun einmal mehr das Gegenteil.

Der Moment des Finaleinzugs des deutschen Teams

Der Moment des Finaleinzugs des deutschen Teams

Ich war am Dienstag bei einem für mich persönlich zutiefst beeindruckenden Wettbewerb in Berlin mit 1.500 2.100 Teilnehmern. Im Rahmen des SIFE World Cup, präsentierten Studierende von Universitäten aus 40 Ländern Projekte, die in einem regionalen Kontext wirtschaftliche Perspektiven für Dritte schaffen. Dabei entstanden wirklich beeindruckende Geschäftskonzepte und mich begeisterte vor allem, die Leidenschaft und der Einsatz, den Studierende an den Tag legten, um einen eigenen Beitrag für eine bessere Welt zu schaffen.

SIFE steht für Students In Free Enterprise und ist eine nicht-staatliche, unpolitische Non-Profit-Organisation, die 1975 in den USA gegründet wurde.

Entrepreneurship muss erfahren werden. In diesem Zusammenhang war es spannend zu sehen, wie Studierende aus aller Herren Länder Projekte aus ihrem Umfeld realisierten und damit nicht unerhebliche Werte schafften! So präsentierte z.B. das SIFE-Team der Universität Mannheim, als deutscher Vertreter, mit dem Projekt „Littlebird“, einen Foodservice mit dem Jugendliche ohne Ausbildung eine zweite Chance haben und der aufgrund der Ideen und Aktivitäten des SIFE-Teams auch noch wirtschaftlich erfolgreich ist. Ein anderes Projekt namens „Books for opportunities“ sorgte durch den Verkauf von Büchern für kleines Geld an Studierende in Vietnam für bessere Chancen Deutsch zu lernen. Dabei wurde der Verkauf vor Ort vom SIFE-Team in Saigon organisiert, das eingenommene Geld dann in Kooperation mit einem vietnamesischen NGO in Form von Mikrokrediten weitergegeben und damit vietnamesische Frauen ländlichen Regionen unterstützt.

Jedes Team präsentierte während des World Cups mehrere Ideen und ich dachte mir das ein oder andere Mal, dass ich mir hier in Deutschland an jeder Hochschule Studierende wünsche, die nur ein Projekt dieser Art realisieren – was würde sich dann bewegen?

Ich bin übrigens auf Einladung von Frau Petra Lewe auf dem World Cup gewesen, die SIFE als Organisation im Rahmen unserer diesjährigen Entrepreneurship Summer School vorstellte – an dieser Stelle nochmals vielen Dank für diese Möglichkeit! Eingeladen waren auch die Teilnehmer unserer diesjährigen Entrepreneurship Summer School, von denen ich einige in Berlin getroffen habe.

Wenn Sie sich selbst ein Bild von SIFE, insbesondere vom World Cup, machen wollen, dann gehen Sie einfach auf die Website:

http://www.sife.org/worldcup

Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Asghari möchten wir Sie ermuntern, sich selbst mit Projekten und Gründergeist zu engagieren. Es haben sich bereits einige Kommilitonen gefunden, die Interesse an der Gründung einer SIFE-Gruppe in Braunschweig haben. Falls Sie auch daran interessiert sind, oder weiterführende Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung:

Dipl.-Wirtschaftsjur. (FH) Marcus Becks
Assistent der Institutsleitung

E-Mail: m.becks@ostfalia.de
Telefon: +49 (0) 5331 / 939-33300